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Bänke || Fleischers Weidenröschen

Fleischers Weidenröschen
: Rosenähnliche (Rosidae)
: Myrtenartige (Myrtales)
: Nachtkerzengewächse
(Onagraceae)
: Onagroideae
: Weidenröschen (Epilobium)
: Fleischers Weidenröschen
Wissenschaftlicher Name
Epilobium fleischeri
Hochst.

Das Fleischers Weidenröschen (Epilobium fleischeri) gehört zu Gattung der Weidenröschen (Epilobium). In Österreich wird diese Art auch Bergbach-Weidenröschen oder Kies-Weidenröschen genannt.

Beschreibung

Die mehrjährige Pflanze wird etwa 10 bis 30 cm hoch und besitzt zahlreiche niederliegende bis bogig aufsteigende Stängel, die im unteren Teil leicht holzig sind. Die Blätter sind wechselständig, sitzend, linealisch-lanzettlich und drüsig gezähnt. Die gestielten Blüten stehen zu 5 bis 10 in einem traubigen Blütenstand. Die Krone wird bis zu 3 cm breit, mit 4 rosaroten Kronblättern und tiefroten, schmalen Kelchblättern.

Blütezeit ist von Juli bis September.

Vorkommen

Diese Art ist nur in den Alpen (besonders in den Westalpen) von der Tallage bis in 2.700 m verbreitet. Das kalkmeidende Weidenröschen ist ein Erstbesiedler auf Kies(bänke), Geröll, Flußschotter, Moränen und fechtem Schutt.

In Österreich ist sie zerstreut in Tirol und Vorarlberg anzutreffen und gilt als gefährdet.

Sonstiges

Die Pflanze ist ein ausgesprochener Rohbodenpionier. Mit zahlreichen Ausläufern und den dank ihres Haarschopfs flugtüchtigen Samen erobert sie rasch neue Geröllflächen. Mit seinen auffallenden Blüten, die Insekten anlocken, kann es sogar das Risiko der Selbststerilität eingehen.

Bänke || Wartberg (Rosdorf)

Der Wartberg ist ein 178,8 Meter hoher Berg im südlichen Gemeindegebiet von Rosdorf (bei Göttingen). Er hat eine Länge von 400 m.

Der Wartberg stellt besteht aus Gipskeuper und Löss. Er säumt das Leinetal südlich von Göttingen. Der Rosdorfer Wartberg ist aufgrund seiner geografischen Lage zu Rosdorf ein Naherholungsgebiet für Kinder und Erwachsene. Im Winter nutzen die Kinder die Rodelbahn und die Erwachsenen den Grillplatz. Das Wäldchen eignet sich hervorragend für Spaziergänge. Im Osten des Berges schließt sich der Kleingärtnerverein Flora e.V. an. Im Süd-Westen unterhalb des Berges befindet sich der Wartberg-Kreisel bis zur A 7-Anschlussstelle von Mengershausen Mengershausen.

Vom südlichste Punkt des Wartbergs ist das Leinetal bis Friedland einsehbar. Hier bieten einige hölzerne Bänke auch Ausblicke in die Umgebung und zu dem Berg Hoher Hagen bei Dransfeld. Auf seiner nördlichen Seite befindet sich der Grillplatz mit Blick auf Göttingen.

Bänke || Rathlin

Rathlin (engl. Rathlin Island, ir. Reachlainn) ist eine Insel vor der Nordostküste von Nordirland. An dieser Stelle sind es nur 25 km zur schottischen Halbinsel Mull of Kintyre. Die Insel ist L-förmig, von West nach Ost sind es 7 km, von Nord nach Süd 4 km.

Die Insel war 795 Opfer eines Wikinger-Überfalls.

Rathlin ist bekannt bei Seevogelbeobachtern (RSPB Seabird Viewpoint im Westen der Insel; man sieht die Dreizehenmöwe und den Papageientaucher). Sie ist Special Area of Conservation, steht also teilweise unter Naturschutz. Auffällig sind die bis 70 m hohen Klippen. Die Insel ist fast baumlos und mit Heidekraut bewachsen. Die Besiedlung ist stark zurückgegangen und liegt bei etwa 100 Menschen.

Verkehr und Tourismus

Erreichbar ist die Insel mehrmals täglich mit einer Autofähre der Gesellschaft Caledonian MacBrayne (10 km, 45 min.) zwischen Ballycastle und dem Hafen der Insel, Church Bay. Im Sommer werden zudem bei gutem Wetter von verschiedenen Anbietern Überfahrten mit Schnellbooten angeboten. Übernachtungen sind möglich; es gibt ca. 30 Betten auf der Insel.
Teile der Insel im Norden (Ballyconagan Trails) stehen unter Schutz des National Trust.
Die ca. 70 Bewohner der Insel leben heute u.a. von Fischfang (Krabben) und vom Verkauf von Kunstgewerbe (Keramik, Silberschmiedewaren, Holzschnitzereien). Informationen bekommt der Besucher im Boathouse Visitor Center (Mai-August) am Hafen von Church Bay. Möglich sind Wanderungen nach Nordosten zum East Lighthouse, nach Süden entlang dem Strand (Seehundbänke) zum Rue Point oder nach Westen bis Bull Point zur Vogelbeobachtung, außerdem gibt es Minibustouren und einen Fahrradverleih.

Geschichte

Auf der Kalkstein- und Basaltinsel wurden Cairns, Cashels, Menhire, Passage tombs, Kirchen und Burgen errichtet. Der geflüchtete Robert the Bruce wurde in einer Höhle auf Rathlin dazu inspiriert den Kampf für Schottland wieder aufzunehmen.

  • 1845 verlassen etwa 500 Menschen die Insel und wandern in die USA aus
  • 1898 experimentiert hier Guglielmo Marconi.

Mythologie

Rathlin ist laut „Buch der Eroberungen“ eines der Rückzugsgebiete der Fir Bolg (der Ureinwohner) nach der verlorenen Schlacht gegen die Túatha Dé Danann (die einwandernden Bauern) am Mag Tuired.
In den „tragischen Geschichten der Kinder Tuireans und der Kinder Lirs“ kommt die Insel ebenfalls vor. Die Inselbewohner benannten die drei Windräder, die der Stromversorgung der Insel dienen nach den in Schwäne verwandelten Kindern Lirs „Aedh, Conn und Fiachra“.

Bänke || ÖAF SLKW

Der ÖAF s-LKW ist ein von der Firma ÖAF geländegängiger 3-achsiger LKW welcher speziell für das österreichische Bundesheer entwickelt wurde.

Antriebskonzept

Das Fahrzeug besitzt einen permanenten Allradantrieb, wobei zusätzlich drei Sperren vorhanden sind, welche je nach Geländeart zugeschaltet werden können. Durch die Längssperre wird die Antriebsleistung auf alle 3 Achsen gleichmäßig zu je 33 % verteilt. Außerdem können noch die Quersperre der Hinterachsen und die Quersperre der Vorderachse (nur auf extrem rutschiger Fahrbahn bzw. im Gelände) geschaltet werden. Die Sperren werden elektro-pneumatisch geschaltet.

Die Kraftübertragung erfolgt durch ein 6-Gang-Wechselgetriebe, welches nur durch eine 1-Scheibenkupplung vom Motor getrennt ist. Zusätzlich besitzt das Fahrzeug einen Drehmomentwandler, wodurch auch das Anfahren ohne zu kuppeln ermöglicht wird. (Der Gang wird noch im Stand eingelegt, und das Fahrzeug rollt nach dem Lösen der Bremse automatisch los.) Durch den Drehmomentwandler wird das Drehmoment um das 2,5 Fache erhöht.
Um bei höheren Drehzahlen weiterhin sparsamer fahren zu können, wird der Drehmomentwandler ab einer gewissen Drehzahl (ca. 1500 1/min) durch eine Schaltkupplung übergangen (der Wandler ist dadurch geschlossen).

Um kurze Steigungen zügig überwinden zu können, besitzt der SLKW einen Kick-Down. Wird das Gaspedal bis zum Anschlag durchgedrückt, so wird ein am Fahrerhausboden angebrachter Druckknopf betätig. Dadurch öffnet der Wandler, der Motor dreht hoch und durch den offenen Wandler kann der LKW sogar bergauf beschleunigen.

Je nach Beladungszustand ist auch ein Anfahren im 6 Gang möglich, allerdings muss der Lenker viel Gas geben und der LKW fährt lange im Wandlerbereich, wodurch es bei falscher Gangwahl und zu langem Fahren im Wandlerbereich zu einer Überhitzung des Wandleröles kommen kann. Der Wandlerbereich sollte daher nur beim Anfahren verwendet werden.

Ausstattung

Das Fahrzeug ist zum Materialtransport und ebenso zum Mannschaftstransport geeignet. Dazu müssen nur die vorhandenen Bänke auf der Ladefläche aufgebaut werden. Laut erstzulassung dürfen mit dem SLKW bis zu 21 Personen befördert werden (18 auf der Ladefläche, 3 im Fahrerhaus).

Um das Laden zu erleichtern, gibt es Modelle mit Kran (Palfinger PK7500, PK14000), für den großen Kran ist ebenfalls ein Arbeitskorb vorhanden.

Sämtliche Modelle sind mit einer Seilwinde ausgestattet.

Das Fahrzeug verfügt über zwei Tanks (jeweils 250 l) auf beiden Seiten unterhalb der Motorraumtüren.

Bänke || Mariaspring

Mariaspring in der Gemeinde Bovenden im im Landkreis Göttingen (Niedersachsen) war bis zum Zweiten Weltkrieg beliebtes Ausflugsziel etwa zehn Kilometer nördlich von Göttingen, unterhalb der Burg Plesse gelegen. Zweimal pro Woche traf sich in Mariaspring die Göttinger Gesellschaft zum Tanz. Seit 1952 befindet sich hier die Ländliche Heimvolkshochschule Mariaspring.

Geschichte

Um 1800 entwickelte sich Mariaspring, im Volksmund auch Mariechenhüpp genannt, zu einem beliebten Ausflugsziel für Göttinger Bürger. Die Betreiber der dortigen Papiermühle eröffneten aus diesem Grund 1804 eine Gaststätte. An den Hängen der Umgebung wurden Bänke aufgestellt und eine Tanzfläche angelegt. Da er sehr romantisch gelegen war, wurde der Ort schnell populär. Bereits für 1831 ist überliefert, dass die Studenten und Göttinger Bürger sich mittwochs und freitags dorthin begaben.

In aller Regel fuhr man mit geschmückten Kutschen vor. Als Göttingen 1854 an die Eisenbahn angeschlossen wurde, wurde die Bahn eines der Hauptverkehrsmittel für den Transport nach Göttingen. Der Andrang war teilweise so groß, dass Sonderzüge eingesetzt werden mussten. Als vor dem Ersten Weltkrieg überlegt wurde, in Göttingen eine Straßenbahn zu bauen, gab es ernsthafte Überlegungen eine Haltestelle in Mariaspring einzurichten.

Um einen guten Platz zu ergattern, trafen die ersten Gäste teilweise bereits um 9 Uhr morgens ein, um 15 Uhr waren alle Plätze besetzt. Um diese Uhrzeit begann die örtliche Kapelle mit dem Konzert, und gegen Abend begann der Tanz, der meistens zwischen 22 und 24 Uhr beendet war.

Insbesondere die Verbindungsstudenten nutzten Mariaspring intensiv. Sie hatten ihre unangefochtenen Stammplätze neben der Tanzfläche. Dabei wurden die Fahrer mit Geld animiert, so schnell wie möglich zu fahren, um vor allen anderen dort zu sein. Es gab kaum einen Göttinger Studenten, der nicht in Mariaspring war. So gelangte dieser Ort auch außerhalb der Göttinger Umgebung zu einem hohen Bekanntheitsgrad. Angeblich soll eine aus New York abgeschickte Karte mit der Adressangabe Mariaspring-Deutschland ihr Ziel erreicht haben.

Die Besucherzahlen stiegen bis zum Jahr 1914 kontinuierlich an. Während des Krieges ruhte der Betrieb, wurde aber 1919 wieder aufgenommen. Den Höhepunkt seiner Geschichte hatte die Gastwirtschaft zu Beginn der 20er Jahre. 1927 brannte ein Teil der Gebäude in Mariaspring ab. Sie wurden in einem größeren Stil wieder aufgebaut. Allerdings gingen die Besucherzahlen in den Folgejahren stark zurück, wohl auch bedingt durch die wirtschaftliche Situation.

Das Ende für Mariaspring kam 1935. Mit dem Verbot der Studentenverbindungen wurde der Gaststätte auch die Haupteinnahmequelle genommen. Zunächst wurden die historische Mühle und das alte Gasthaus verkauft und in Wohnungen umgewandelt. 1942 wurde in dem neu errichteten Gebäude ein BDM-Heim (Bund Deutscher Mädel) eingerichtet. Seit 1952 ist hier eine Heimvolkshochschule untergebracht.

Bänke || Fuji (Fluss)

Der Fuji-Fluss (jap. 富士川, Fujikawa oder Fujigawa) ist ein Fluss in Japan, der von der Präfektur Yamanashi in die Präfektur Shizuoka fließt. Er ist 128 km lang und hat ein Wassereinzugsgebiet von 3990 km². Er wird neben dem Mogami und dem Kuma als Fluss mit der schnellsten Strömung in Japan angesehen. Der mittlere Durchfluss an der Mündung beträgt 63,2 m³/s.

Der Fluss entspringt dem Berg Nokogiri im Nordwesten von Yamanashi als Kamanashi und fließt bei Ichikawamisato mit dem Fuefuki zusammen und ändert seinen Namen in Fuji-Fluss. Anschließend verläuft der Lauf um den westlichen Fuß des Fujisan, danach fällt der Fluss in der Nähe der Stadt Fuji in die Suruga-Bucht im Pazifik .

Der Daimyo Takeda Shingen baute die Shingen-Bänke (信玄堤, Shingen-zutsumi) entlang des Kamanashi, die bei Hochwasser die Flutung von Pufferzonen erlauben, um Schäden zu verhindern.

Der Wassertransport florierte bis zur Eröffnung der Fuji-Minobu-Eisenbahn (heute die Minobu-Linie von Japan Railway-Central) im Jahre 1923.

Der Fluss ist die Grenze zwischen der Netzfrequenz des japanischen Stromnetzes von 50 Hertz im Osten und 60 im Westen.

Der Shinkansen, der den Fluss vor dem Hintergrund des Fujisan überquert, ist eine berühmte Ansicht von Japan.

Bänke || Bankrutschen

Unter Bankrutschen versteht man einen schulischen Wettbewerb im Klassenverband zum Testen des Wissens der Schüler.

Spielinhalt

Im Verlauf des Spiels werden vom Spielführer, der meist der Lehrer ist, Fragen gestellt. Beispiele für solche Fragen können einfach nur Vokabeln oder Rechenaufgaben, aber auch komplexere Fragestellungen sein.

Spielverlauf

Der Reihenfolge der Bänke nach werden die dort sitzenden Schüler gefragt. Dazu müssen sich wenigstens zwei Schüler an einer Schulbank befinden. Derjenige Schüler, der die Frage am schnellsten richtig beantworten kann, hat gewonnen. Sind mehrere Schüler gleich schnell, so wird eine Entscheidungsfrage für diese gestellt. Wer verloren hat, bleibt an der Bank sitzen, an der gerade gespielt wurde. Der Gewinner darf zur nächsten Bank wechseln, daher kommt der Ausdruck Bankrutschen. Danach tritt dieser Schüler gegen die dort sitzenden Schüler an. Dieses setzt sich so fort, wobei leere Bänke übersprungen werden, ohne eine Frage zu stellen.

Spielende

Das Spiel endet nach einer vorgegebenen Zeit oder wenn mehrere Fragerunden vollendet wurden.
Gewonnen hat der Schüler, welcher am meisten “Bänke gerutscht” ist.

Spielzweck

Durch den spielerischen Lerneffekt erweist es sich als pädagogisch wertvoll und motivierend. Häufig wird das Bankrutschen in der Grundschule gespielt, da es auch zu einer Auflockerung des Unterrichts beiträgt.

Bänke || Zweisitzer

Als Zweisitzer bezeichnet man besonders:

  • Flugzeuge, in denen zwei Personen Platz finden: Zweisitzer (Flugzeug)
  • eine Bauform bei Kraftfahrzeugen (siehe auch Sportwagen und Coupé)
  • Sitzmöbel wie Bänke oder Sofas, die Platz für zwei Personen bieten.

Der Begriff findet auch bei weiteren Gegenständen oder Fahrzeugen allgemeine Anwendung, wenn diese speziell für zwei Personen vorgesehen sind.

Bänke || Heizkraftwerk Berlin-Mitte

Das Heizkraftwerk Berlin-Mitte bzw. Heizkraftwerk Mitte ist ein Heizkraftwerk im Berliner Ortsteil Mitte. Es wurde von 1994 bis 1996 nach Plänen des Kasseler Architekten Jochem Jourdan errichtet und ist ein Beispiel für die im Vergleich mit konventionellen Kraftwerken besonders effiziente Energieumwandlung in Heizkraftwerken (HKW). Ebenso ist es ein Beispiel für moderne Industriearchitektur. Auf dem Gelände der 1997 stillgelegten Altanlage entstand ein kombiniertes Gas- und Dampfturbinen-Kraftwerk, in dem Strom und Wärme in der so genannten Kraft-Wärme-Kopplung energiesparend und mit geringer Luftverschmutzung zur Verfügung gestellt wird. Das Heizkraftwerk setzte internationale Maßstäbe unter konsequenter Einhaltung aller Vorschriften zur Reinhaltung der Luft, zum Gewässerschutz und zur Begrenzung der Lärmemission.

Energiewandlung

Für eine dicht besiedelte Stadt wie Berlin bietet sich die gekoppelte Erzeugung von Strom und Wärme an. Seit den 1960er Jahren wurde im Zuge des wachsenden Wohnungsneubaus diese umwelt- und ressourcenschonende Art der Versorgung von Haushalten, Industrie und Gewerbe mit Fernwärme sowie Warmwasser durch die Bewag forciert und ausgebaut. Durch die zentrale Lage des HKW Mitte und die sich daraus ergebenden kurzen Transportwege zu den Wohngebieten und Gewerbeflächen im Zentrum der Stadt bleiben die Wärmeverluste niedrig und die ökologischen Belastungen so gering wie möglich. Das Heiznetz Mitte reicht von der Charité über den Alexanderplatz bis zur Halbinsel Stralau und berücksichtigt den Energiebedarf des zentralen Bereichs rund um den Potsdamer Platz. Mit 398 MW Heizleistung der Kombianlage sowie 240 MW Spitzenheizleistung aus zwei erdgasgefeuerten Heißwassererzeugern ist das Heizkraftwerk Mitte der größte und wichtigste Wärmelieferant dieses Heiznetzes, unterstützt im nördlichen Bereich durch das Heizwerk Scharnhorststraße mit 132 MW Heizleistung. Mit der Koppelstation Liebigstraße wurde eine in beide Richtungen nutzbare Verbindung zum Heiznetz HKW Klingenberg und zum HKW Lichtenberg geschaffen. Dadurch konnte die Fernwärmeversorgung in den zentralen und östlichen Bezirken Berlins optimiert werden.

Ein weiterer Schritt war die Schaffung zusätzlicher Verbindungen zwischen dem HKW Mitte und Versorgungsgebieten außerhalb des Heiznetzes Mitte. Die neue Anlage versorgt Wohnungen, Bürogebäude und Industrieanlagen in der Mitte Berlins. Die Wärmeleistung des HKW Mitte reicht aus, um 60.000 Wohnungen und 500 Großkunden wie öffentliche Einrichtungen, Kunden aus dem Dienstleistungsbereich, aus Gewerbe und Industrie mit Fernwärme zu versorgen. Die installierte elektrische Leistung des HKW Mitte wurde von ursprünglich 380 auf 440 MW (brutto) erhöht. Die Einspeisung des Stroms in das Hochspannungsnetz der Bewag erfolgt über eine neue 110-kV-Schaltanlage mit SF6-isolierten Komponenten.

Die Leistung des HKW Mitte reicht aus, um ca. 600.000 Haushalte umweltverträglich mit Strom zu versorgen.

Konzept der Anlage

Zwei Gasturbinen, zwei nachgeschaltete Abhitzekessel und eine Dampfturbine mit drei Heizkondensatoren sind so miteinander kombiniert, dass diese Anlage gleichzeitig Strom und Wärme mit einem Brennstoffenergie-Ausnutzungsgrad von fast 90 Prozent erzeugen kann. Die Gasturbinen werden mit Erdgas gefeuert und liefern die Antriebsenergie für die Generatoren zur Stromerzeugung. Mit der Abgaswärme der Gasturbinen wird in den Abhitzekesseln Dampf erzeugt. Dieser treibt die Dampfturbine und den damit gekoppelten Generator zur zusätzlichen Stromerzeugung an. Anschließend gibt der Dampf seine Restwärme in den Heizkondensatoren an das Heiznetz Mitte ab.

Kunst am Bau

Die Lage des HKW Mitte nahe dem Zentrum der Hauptstadt am Ufer der Spree erforderte große Anstrengungen der Architekten unter Leitung von Jochem Jourdan und der beteiligten Ingenieure bei der Gestaltung des Bauwerks im Einklang mit seiner technischen Funktionalität. Der Standort des HKW Mitte war durch die Lage des alten Kraftwerks bestimmt. So war auch der durchgängig geringe Abstand zur Nachbarschaft vorgegeben. Es wurde angestrebt, ein städtebauliches Ensemble zu schaffen, das sich harmonisch in seine Umgebung einfügt. Dies soll durch sechs Kunstwerke unterstützt werden, die auf einem internationalen Workshop (Kurator: Kasper König) ausgewählt wurden.

Kunstwerke und Künstler

Der begehbare Pavillon Dan Grahams verlegt die jenseits des HKW fließende Spree mit optischen Mitteln in den Eingangsbereich und korrespondiert in seiner Form mit dem Trias-Gebäude am nördlichen Ufer des Flusses. Im Foyer des Verwaltungsgebäudes findet sich ein Wandfries von Franz Ackermann, das Details aus der Berliner Stadtlandschaft verfremdet darstellt und in neue Zusammenhänge bringt. Die Fassade des Werkstattgebäudes zur Michaelkirchstraße bietet den Untergrund für die 40 Meter breite und sechs Meter hohe „Wandzeitung“ von Thomas Bayrle. Hier wurde auf insgesamt 12.000 gebrannten Kacheln ein Zitat aus dem Alten Testament abgebildet. Neben der öffentlichen Auseinandersetzung über das Bibelwort in der heutigen Zeit bietet auch die Methode der Herstellung Anlass zum Nachdenken. Erst bei einer ausreichenden Distanz zum Kunstwerk erschließt sich dem Betrachter der Sinn der Worte. Per Kirkebys Mauer aus Wittmunder Klinker schirmt zwar das Gelände gegenüber dem Uferbereich ab, schafft aber mittels gut platzierter Durchbrüche die Möglichkeit, dem Gebäude auch von der Wasserseite aus optisch nahe zu kommen. Der zum Ensemble gehörende Treppenturm wurde aus dem gleichen Material errichtet und macht es möglich, den Niveauunterschied zwischen der Michaelkirchstraße und dem Uferbereich zu überwinden. Von dem außerhalb des Kraftwerksgeländes führenden Uferweg kann man das HKW nicht nur sehen, sondern man kann eines seiner Produkte sogar fühlen. Die mit Trafoabwärme beheizten Bänke der türkischen Künstlerin Ayse Erkmen verwirklichen den Leitsatz der Bewag, dass die im Gebäude verborgenen Funktionen nach außen verdeutlicht werden sollen.


Dieser Artikel basiert mit der Genehmigung der Bewag AG auf einem Werbetext derselben.

Bänke || Bank (Möbel)

Eine Bank ist ein Sitzmöbel, das meist mehreren Personen Platz bietet.

Bänke sind in der Regel aus Holz oder Metall gefertigt, doch auch Steinbänke und Bänke aus Kunststoff kann man antreffen. Manche Bänke haben Armlehnen, dies ist jedoch eher die Ausnahme. In der Öffentlichkeit aufgestellte Bänke sind oft von Personen oder Vereinen gestiftet, was dann meist durch ein graviertes Metallschild angegeben ist.

Das Wort Bank als Sitzmöbel ist ein gemeingermanisches Wort, das in dieser Bedeutung auch in fast allen germanischen Sprachen vorkommt. Als Bankert wird ein uneheliches Kind bezeichnet, weil es auf der Schlafbank der Magd und nicht im Ehebett gezeugt wurde. Auch das Wort Bänkelsänger (=Bänkleinsänger) ist von der Bank abgeleitet, weil der Künstler oft seine Lieder auf einer kleinen Bank stehend vortrug und seine fliegenden Blätter präsentierte.

Im Mittelalter nahmen nur Personen auf einer Bank Platz, die einander auch gleichgestellt waren. Adlige durften nicht neben dem gemeinen Volk sitzen und umgekehrt. Daher stammt auch der Ausdruck durch die Bank, was so viel wie ohne Unterschied bedeutet.

Andere Bänke

Ebenfalls als Bank, allerdings nicht im Sinne von Sitzmöbel, werden folgende Gegenstände bezeichnet:

  • Eine Werkbank ist keine Bank, sondern der Arbeitstisch mit Arbeitsfläche eines Handwerkers, vor allem eines Tischlers.
  • Eine Blumenbank ist eine sehr niedrige, etwa 20cm - 50 cm hohe Bank, auf der man Blumentöpfe abstellen kann. Trotz ihrer oftmals leichten Bauweise kann sie durchaus 1-2 Zentner Last aushalten. Sie besteht aus Holz bzw. aus Metall. Blumenbänke sind in jedem Bau- oder Blumenfachmarkt erhältlich.