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Bänke || Terminal Aerodrome Forecast

Der Terminal Aerodrome Forecast (TAF) ist eine, durch ICAO-Richtlinien, international normierte Flugwetterprognose für ein(en) bestimmten(s) Flugfeld, -platz oder -hafen und hat eine Gültigkeit von 9 bzw. 24 Stunden (Long-TAF). Er gibt Auskunft über das so genannte “aktuelle Wetter” und die Wetterentwicklung im Gültigkeitszeitraum. Die angegebenen bzw. vorausgesagten Parameter sind auf die Bedürfnisse von landenden oder startenden Luftfahrzeugen ausgerichtet.
Zum Teil werden aktuelle Wetterbeobachtungen in kürzest möglicher Form im sogenannten GAFOR-Code ausgegeben.

Das Gegenstück zum TAF bildet der METAR, der die Wetterbeobachtung wiedergibt.

Ein TAF enthält daher: Windrichtung (Grad), Windgeschwindigkeit (kt oder m/s), Pistensichtweite (m), Wettererscheinung (z.B. Regen, Nebel etc.), Wolkenhöhe und Bedeckungsgrad für maximal 3 Wolkenstockwerke (tiefe, mittelhohe und hohe Wolken).

Generelle Syntax

TAF - ICAO-Kennung des Flughafens/-platzes - Ausgabetag und -uhrzeit(UTC) - Gültigkeitszeitraum - Windrichtung und -stärke - Landebahnsicht - Bewölkung - voraussichtliche Änderungen mit Uhrzeitangabe

Diese Wettererscheinungen werden häufig noch mit anderen Buchstabengruppen kombiniert, z.B.:

  • RE: in der letzten Stunde, aber nicht zur Beobachtungszeit
  • XX: schwerer …
  • DR: treibender …
  • BC: Bänke von …
  • FZ: gefrierender …
  • SH: Schauer

siehe auch: Wolken.

Beispiele

TAF EDDB 150400Z 151206 28008KT 6000 BKN020 TEMPO 2206 29015G25KT 4000 RA BKN008
  • Überschrift TAF (generell vorangestellt)
  • ICAO Flughafenkennung für Berlin-Schönefeld.
  • Ausgegeben am 15. Tag des Monats um 4.00 UTC.
  • Gültigkeitszeitraum 15. Tag des Monats von 12.00 bis 6.00 UTC des Folgetags.
  • Windrichtung 280° und Geschwindigkeit 8kt (Knoten).
  • 6000m Landebahnsicht.
  • Wolken: “broken” (5-7/8 Bedeckungsgrad) in 2000ft (Fuß) über dem Erdboden.
  • Zeitweise (zwischen 22.00 und 6.00) ändert sich das Wetter zu:
  • Windrichtung 290°/15kt, in Böen mit 25kt.
  • 4000m Landebahnsicht.
  • Regen.
  • Wolken: “broken” (5-7/8 Bedeckungsgrad) in 800ft (Fuß) über dem Erdboden.

Bänke || Denklehrpfad

Der Denklehrpfad ist der ironische Name eines Denkmals für die Helden des Geistes in Grebenstein (Nordhessen). Auf dem Pfad kann man einen 13-teiligen Aufstieg durch 2500 Jahre Philosophiegeschichte von Heraklit bis Wittgenstein durchwandern.

Der Pfad beginnt am Burgtor mit einem Zitat Heraklits: „Die Sonne ist so breit wie ein menschlicher Fuß.“ und endet auf der Aussichtsplattform der Burgruine mit dem Wittgenstein-Zitat: „Steige immer aus den kahlen Höhen der Gescheitheit in die grünenden Täler der Dummheit.

Die Zitate sind in tonnenschwere Bänke aus rotem chinesischen Granit eingemeißelt.

Für 2007 sind die Erstellung eines zweiten Pfades mit dem Namen „Denklehrpfad II: der morgenländische Weg“ und eines dritten Pfades mit dem Namen „Denklehrpfad III: ein literarischer Parcours von Homer bis Handke“ geplant.

Bänke || Maximilianshütte (Bergen)

Die Eisenhütte wurde 1562 von Pangraz von Feyberg gegründet. Das sich im nahen Eisenärzt befindliche Eisenbergwerk diente der Hütte bis 1881 als Rohstoffquelle. Durch König Max I. Josef wurde die Hütte nach einem Brand 1824 wieder aufgebaut. Durch diese Begebenheit bekam die Hütte den namen Maximilianshütte oder kurz Maxhütte. Nach dem Ende der des Erzabbaus 1881 wurde die Hütte auf Gießerei und Maschinenbau umgestellt. Dieser Teil lief bis 1932 weiter.
2002 wurde ein Museum in den Räumen der Maxhütte eröffnet.

Aus der Zeit der Gusseisenproduktion haben sich im Chiemgau noch einige Produkte
der damaligen Zeit erhalten, wie Stühle und Bänke aus Gusseisen.

Weblinks

Homepage des Museums Maxhütte

Bänke || Biergarnitur

Eine Biergarnitur oder Bierzeltgarnitur ist eine Kombination aus einem Biertisch und zwei Bierbänken. In Österreich Heurigengarnitur genannt. Hierbei handelt es sich in der Regel um einfache hölzerne Tische und Bänke mit zusammenklappbaren Metallbeinen.
Biergarnituren sind als Serienware identisch gefertigt und daher leicht stapel- und transportierbar. Sie sind sehr robust und wetterfest.

Am häufigsten - oft zu mehreren Hunderten - findet man Biergarnituren in Bierzelten, aber auch in Biergärten sind sie in der warmen Jahreszeit anzutreffen. Bei Partys kommen sie ebenfalls oft zur Anwendung.

Biertisch

Der Biertisch besteht aus einer hölzernen Tischplatte auf Metallbeinen (früher auch teilweise Holzbeine). Die Platte misst typischerweise 220×50 cm, gelegentlich sieht man auch eine breitere Variante mit 220×80 cm. Die Beine enthalten eine einfache Mechanik, mittels derer sie sich flach einklappen und in offener oder eingeklappter Stellung fixieren lassen. Typischerweise ist ein Tisch 77cm hoch. Es gibt sie in verschiedenen Variationen und Farben; meist naturbelassen, orange oder grün.

Bierbank

Die Bierbänke sind meist im selben Design wie die Biertische gefertigt. Bei der Bierbank handelt es sich um eine Holzbank auf Metallbeinen in den Maßen 220×25 cm. Typischerweise ist eine Bank 47,5 cm hoch. Auch hier sind die Beine einklappbar. Eine Bierbank bietet Platz für vier bis fünf Erwachsene, so dass etwa zehn Personen an einer Biergarnitur sitzen können.

Varianten

Neben den klassischen oben genannten Maßen existieren noch Biergarnituren in verschiedenen anderen Formen, z.B. in rund. Diese sind aber (wie auch Bankelemente mit Rückenlehnen) verhältnismäßig selten anzutreffen .

Sichere Aufstellung

In vielen Festzelten besteht der Boden aus schmalen Holzlatten. Häufig werden die Bänke und Tische der Bierzeltgarnitur so aufgestellt, dass die beiden Stellflächen am Ende nur auf je einer Latte stehen. Wenn dann bei einer ausgelassenen Party auf den Bänken und Tischen getanzt wird kann durch das erhöhte Gewicht die Latte einbrechen und ein als gefährliche Stolperfalle wirkendes Schlagloch entstehen.

Abhilfe schafft die Bierzeltgarnitur so aufzustellen, dass die Stellfläche der Bierzeltgarnitur mit den Latten einen rechten Winkel bildet. Denn dann wird die Last der auf den Bänken und Tischen stehenden Personen von mehreren Latten getragen und die Latte kann nicht durchbrechen.

In vielen modernen Festzelten werden Holzplatten für den Boden verwendet. Bei solchen Böden besteht keine Gefahr der Schlaglochbildung.

Gefahren

Vorsicht ist für Personen geboten, die am Rand einer Bierbank sitzen, wenn die übrigen Personen gemeinsam aufstehen möchten. Da die Beine etwa 50 cm vom Rand entfernt angebracht sind, kann die Gewichtsbelastung einseitig wirken, was ein Kippen zur Folge hat.

Bei festlichen Aktivitäten bei denen Bierbänke zum Einsatz kommen (z.B. Oktoberfest), stellen sich die Personen häufig mit Blickrichtung zum Tisch bzw. zur spielenden Kapelle auf die Bank. Als euphorische Steigerungsform beginnen einzelne Personen mehr oder weniger rhythmisch zur Musik zu hüpfen. Dies wird auch durch die teilelastisch federnde Bank unterstützt. Hierbei kann es vor allem in der Mitte der Bank zu starkem Schwingungsverhalten kommen welches - wenn synchron von mehreren Personen ausgeführt - zum einem Bruch der Bank führt.

Beschaffung

Biergarnituren lassen sich häufig im Getränkehandel oder bei ortsansässigen Vereinen leihen. Sehr häufig wird für die Garnituren kein Aufpreis verlangt, wenn eine größere Menge Getränke gekauft wird.
Baumärkte bieten Biergarnituren zum Kauf an.

Verkleidung

Um die standardmäßig recht schlichten Biergarnituren optisch aufzuwerten und den Sitzkomfort zu erhöhen werden sogenannte “Bierbank Hussen Sets” angeboten. Diese bestehen meist aus einer Tischdecke und schaumstoffgepolsterten Bankverkleidungen. Käuflich sind diese z.B. bei Online Versandhäusern zu erwerben.

Pflege

Da Biergarnituren meistens aus dem Naturmaterial Holz bestehen, sollte besonderes Augenmerk auf die richtige Pflege der Garnitur gelegt werden. Denn anders als Materialien aus Kunststoff ist Holz nicht per se witterungsbeständig. Daher empfiehlt sich die regelmäßige Anbringung einer Schutzlackierung bzw. die Ausbesserung/Auffrischung einer bestehende Schutzlackierung. Zudem ist nicht ratsam, Biergarnituren längere Zeit ungeschützt im Außenbereich einzusetzen. Zumindest im Herbst und im Winter sollten Biergarnituren an einem trockenen dunklen Platz verstaut werden. Andernfalls droht die Vermorschung der Biergarnitur (siehe Gefahren). Weiterhin ist die Stapelmethode auch ausschlaggebend für die Beschaffenheit der Bierzeltgarnitur: Stapelt man die Elemente so, dass die Oberseiten aufeinander liegen, so minimiert man die mechanische Belastung der Oberfläche und schont diese.

Bänke || Zweisitzer

Als Zweisitzer bezeichnet man besonders:

  • Flugzeuge, in denen zwei Personen Platz finden: Zweisitzer (Flugzeug)
  • eine Bauform bei Kraftfahrzeugen (siehe auch Sportwagen und Coupé)
  • Sitzmöbel wie Bänke oder Sofas, die Platz für zwei Personen bieten.

Der Begriff findet auch bei weiteren Gegenständen oder Fahrzeugen allgemeine Anwendung, wenn diese speziell für zwei Personen vorgesehen sind.

Bänke || Düppeler Schanzen

Die Düppeler Schanzen (dän.: Slaget ved Dybbøl oder Kampene ved Dybbøl) sicherten den Brückenkopf am Übergang zur Insel Alsen und zu der Stadt Sonderburg. Sie sind der Schauplatz der Entscheidungsschlacht im Deutsch-Dänischen Krieg vom 18. April 1864 in der Nähe von Sønderborg (Sonderburg, Nordschleswig) in Dänemark. Diese Schlacht heißt allgemein Erstürmung der Düppeler Schanzen (durch preußische Truppen).

Die Dybbøl Banke ist gleichzeitig eines der wichtigsten nationalen Symbole Dänemarks und beherbergt heute eine Gedenkstätte und Museum: Historiecenter Dybbøl Banke.

Dänemark erlitt hier eine schwere Niederlage gegen den Deutschen Bund und musste in der Folge die Herzogtümer Schleswig, Holstein und Lauenburg an Preußen abtreten. Die zehn Düppeler Schanzen wurden nach fast fünfwöchiger Belagerung am 18. April 1864 von den Preußen unter Prinz Friedrich Karl erstürmt. Bereits 1849, während des schleswig-holsteinischen Konflikts, waren die Schanzen Schauplatz eines Gefechtes zwischen deutschen und dänischen Truppen gewesen und hatten seither ihre Bedeutung nicht verloren. Allerdings hatte ihr Ausbau 1864 noch nicht den geplanten Endzustand erreicht.

Am 18. April bezogen die preußischen Sturmkolonnen gegen 02:00 Uhr ihre Stellungen, die nur etwa 200 Meter von den ersten dänischen Schanzen entfernt lagen. Nach stundenlanger Artillerievorbereitung begann um 10:00 Uhr der Sturmangriff. In einer 2. Stellungsreihe (nur ca. 400 Meter von den dänischen Stellungen entfernt) hatten die Preußen vier Musikkorps unter Führung des preußischen Musikdirektors Gottfried Piefke zusammengezogen. Diese Musikkorps unterstützten die angreifenden Truppen durch das Spielen bekannter Märsche.

Schon 13 Minuten nach Angriffsbeginn hatte die preußische Infanterie die Schanzen der 1. Linie eingenommen. Gegen 13:30 Uhr brach der letzte Widerstand am Brückenkopf vor Sonderburg zusammen. In der Schlacht sind etwa 3.600 Dänen und 1.200 Preußen gefallen.

Während der Schlacht an den Düppeler Schanzen erfolgte durch die Delegierten Louis Appia und Charles van de Velde der erste Einsatz des Roten Kreuzes in einem Krieg.

Bemerkenswert ist auch die Legende um den Einsatz des Pioniers Klinke, der, mit einer Sprengladung beladen, gerufen haben soll „Ick bin Klincke. Ick öffne dit Tor.“ und darauf die Schanze gesprengt und Preußens Sieg perfekt gemacht hatte.

Nach der deutschen Reichsgründung errichtete man hier am 30. September 1872 ein Siegesmonument, welches acht Tage nach Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 von Widerstandskämpfern gesprengt wurde.

Jedes Jahr am 18. April findet hier eine nationale Gedenkveranstaltung statt. Neben einer Kranzniederlegung treten dänische Soldaten in historischen Uniformen von 1864 auf. Der 140. Jahrestag der Schlacht im Jahr 2004 war ein besonderes Ereignis in Dänemark. Bereits am Samstag, 17. April wurde auf einer großen Veranstaltung der legendären heimlichen Verbrüderung der gegnerischen Soldaten Dänemarks und Preußens am Vorabend der Schlacht gedacht, bevor sie am Tag darauf aufeinander schießen mussten.

Bänke || Single-Sided/Double-Sided

Die Begriffe Einfache Dichte (ED) bzw. englisch Single Sided (SS) und Doppelte Dichte (DD) bzw. Double Sided (DS) finden in der digitalen Speichertechnik Anwendung und haben abhängig vom Medium unterschiedliche Bedeutungen.

RAM

In Bezug auf elektronische Speichermedien klassifizieren die Begriffe RAM-Bausteine, die entgegen vielen Meinungen nichts mit der Anordnung der Speicherbausteine des Moduls (ein- oder doppelseitig) zu tun hat, sondern mit der elektrischen Schaltung der RAM-Chips auf dem Speichermodul, also der Organisation des Moduls. Somit lassen sich SS- von DS-Modulen optisch nicht, oder zumindest nicht immer, unterscheiden; der Begriff ist also nicht wörtlich zu nehmen. Stattdessen wurden zur besseren Unterscheidung Begriffe wie Single-rowed/double-rowed, Single Rank/Double Rank, etc. eingeführt. Historisch bedingt ist aber die Bezeichnung Single-Sided/Double-Sided geläufiger.

Single-Sided-Module arbeiten mit zwei RAS-Signalen und sind in einer Speicherbank organisiert und Double-Sided-Module mit vier RAS-Signalen in zwei Speicherbänken. Ein Double-Sided-Modul ist de facto mit zwei Single-Sided-Module vergleichbar. Im Betrieb können DS-Module marginal langsamer sein als SS-Module weil beide Bänke des Moduls getrennt angesprochen werden müssen.

Zur Unterscheidung rät Holger Ehlers im RAMFAQ [1.24]:

Zur Unterscheidung von SS- und DS-Modulen, muss man die Verdrahtung der Pins 33 + 45 betrachten: Sind diese von den Kontaktflächen zu der Bestückungsfläche durchverbunden, so handelt es sich um ein Double-Sided-Modul (DS), andernfalls um ein Single-Sided-Modul (SS). Wenn man ein PS/2-Modul mit Multilayer-Platine erwischt hat, kann die optische Erkennung u.U. nicht möglich sein.

Bei der Bestückung der Hauptplatine mit Hauptspeicher sollte darauf geachtet werden, denn eine Hauptplatine kann nur eine bestimmte Anzahl von Speicherbänken verwalten. Single-Sided-Module werden im Normalfall von jedem Speicherinterface unterstützt. Double-Sided-Module hingegen müssen vom Speicherinterface der Hauptplatine explizit unterstützt werden, was bei aktuellen Produkten nicht immer der Fall ist. Unterstützt die Hauptplatine keine DS-Module oder hat nicht mehr genug Speicherbänke frei, wird im Regelfall die halbe Kapazität des Moduls erkannt und verwaltet.

Hintergrund dieser Einteilung rührt aus der Zeit der SIMM-Bausteine, dessen doppelseitige Bestückung Platz und Kosten sparen sollte. Dabei befanden sich zwei Speicherbänke auf einem Modul, die über getrennte RAS-Leitungen abwechselnd angesprochen werden konnten. Zu der Zeit war der Begriff noch wörtlich zu nehmen, denn ein Single-Sided-Modul war einseitig und ein Double-Sided-Modul beidseitig Bestückt. Heute kann ein beidseitig bestücktes Modul single- oder double-sided sein.

Beispiele:

  • Bestückung 4 x Single-Sided entspricht 4 Bänken </br>
  • Bestückung 2 x Double-Sided entspricht 4 Bänken </br>
  • Bestückung 1x Double + 2x Single entspricht 4 Bänken </br>

Magnetisch

Im Bereich der Scheiben-Medien (englisch disk storage) wie Disketten oder Festplatten wird beschrieben, ob die Medien einseitig oder beidseitig Informationen enthalten. Früher haben diese Medien nur auf einer Seite Daten enthalten, heute fast ausschließlich auf beiden.

Optisch

DVDs sind als single-sided- und double-sided-Version (nicht zu verwechseln mit single-layer und double-layer) verfügbar. Double-sided DVDs haben die doppelte Kapazität von single-sided DVDs, die aber nur mit dem Nachteil des Wiedereinlegens des Mediums genutzt werden können.

Siehe auch

Random Access Memory, Speichermodul

Bänke || Barkasse

Der Ausdruck Barkasse entstammt dem Italienischen (it. barcaccia = Großboot) und bezeichnete ursprünglich das größte Beiboot auf einem Kriegsschiff.

In der Zeit der Segelschifffahrt stand die Barkasse für gewöhnlich zusammen mit der Pinasse, dem zweitgrößten Beiboot, auf der Barring zwischen Fock- und Großmast. Die Barkasse wurde ausgesetzt, um unter anderem Trinkwasser zu holen oder Landungen zu machen. Die Barkasse einer Fregatte oder Korvette war ca. 12 m lang, hatte 14 bis 16 Riemen und zwei Rah-, Lugger- oder Gaffelsegel. Die modernen Barkassen sind Motorboote und unbewaffnet (Motorbarkassen).

Seit Ende des 19. Jahrhunderts bezeichnet man im deutschsprachigen Raum auch nichtmilitärische Verkehrsschiffe – Personenschiffe wie Arbeitsboote – in Häfen als Barkassen. Besonders im Hamburger Hafen gehören Barkassen zum Hafenbild. Sie werden überwiegend zum Personentransport, zum Schleppen von Schuten und für Hafenrundfahrten eingesetzt. Die traditionelle Barkasse hat vorne einen überdachten Führerstand. Dahinter befinden sich an jeder Schiffsseite Bänke für Passagiere.

Sonstiges

Eine spaßhafte Namenserklärung lieferte in den 1950er-Jahren Richard Germer in seiner Ballade über den Hamburger Hafen und „de Woderkant“:

…die Barkasse heißt „Barkasse“, weil man nur per „Kasse bar“ bezahlt!

Bänke || TRIPS-Prozessor

Der TRIPS-Prozessor (Tera-op, Reliable, Intelligently adaptive Processing System) ist ein Forschungsprozessor der University of Texas at Austin. Die Prozessorarchitektur ist so ausgelegt, dass sich weitere Kerne möglichst einfach hinzufügen lassen. Das Projekt wird von IBM und der DARPA gefördert.

Die TRIPS-Architektur soll ein Nachfolger der gängigen RISC-Architektur werden und wird als EDGE-Architektur bezeichnet. Die EDGE-Architektur weist Blöcke auf, die elementare Anweisungen unabhängig voneinander ausführen, sowie Datengesteuerte (out-of-order) Anweisungsausführung.

TRIPS wird entwickelt um Prozessoren mit mehr als einem Teraflop zu realisieren. Auch Intels Terascale-Prozessor wird in diesem Zusammenhang entwickelt, basiert jedoch auf einer anderen Architektur mit gleichartigen Rechenelementen.

Aufbau der Architektur

Der TRIPS-Prozessor besteht aus einer oder mehreren Arithmetisch-logische Einheit (ALU), Caches und Registern. Die ALUs führen Ganzzahl und Gleitkomma-Rechenoperationen aus. Für Daten und Instruktionen sind getrennte Caches vorgesehen. Zusätzlich sind mehrere Übersetzungspuffer (TLB) vorgesehen, welche virtuelle auf physische Adressen abbilden.

Bei den Registern unterscheidet man beim TRIPS zwischen allgemeinen und speziellen Registern (Special Function Register, SFC). Allgemeine Register werden verwendet um beliebige Daten oder Adressen zu speichern. Spezialregister sind für die Konfiguration und Kontrolle des Prozessorstatus zuständig.

Im Gegensatz zu herkömmlichen RISC-Prozessoren definiert der TRIPS-Prozessor eine Reihe von internen Queues und sind Teil des Befehlssatzes und des Datenflussmodells. Dies ermöglicht es eine Serie von Anweisungen als Block auszuführen, anstatt immer nur einzelne Befehle. Die Anweisungs-Queue (Instruktion-Queue, IQ) kann hierbei bis zu 128 Instruktionen gleichzeitig verarbeiten, die Lese-Queue (Read-Queue, RQ) puffert 32 Lesezugriffe auf allgemeine Register und die Schreib-Queue (Write-Queue, WQ) puffert bis zu 32 schreibende Zugriffe auf allgemeine Register. Eine zusätzliche Laden- und Halten-Queue (Load & Store Queue, LSQ) puffert 32 Speicherzugriffe. Queues puffern hierbei nur transiente Zustände, während persistente Zustände in Registern, Caches und dem Systemspeicher gehalten werden.

Der Rest des TRIPS besteht aus einem systemweiten Netzwerk, welches die einzelnen Rechenblöcke miteinander verbindet. Zugriffe von Prozessoren, die über dieses Netzwerk auf einen gemeinsamen Speicher zugreifen wollen, werden von einem Systemkontroller gesteuert.

Implementierung

TRIPS-Prozessoren werden aus einzelnen Kacheln (Tiles) aufgebaut, wobei jedes Tile eine elementare Funktion erfüllt. Die einzelnen Tiles werden in eine zweidimensionalen Anordnung (Array) gebracht. Man unterscheidet hierbei die folgenden Arten von Tiles:

  • die Execution Tiles (ET) enthalten IQ und ALU.
  • die Register Tiles (RT) enthalten allgemeine Register, RQ und WQ.
  • die Data Tiles (DT) enthalten Daten-Cache, Daten-TLB und LSQ.
  • die Instruction Tiles (IT) enthalten Anweisungs-Cache und Anweisungs-TLB.
  • das Global Control Tile (GT) enthält die Spezialregister und die Logik des globalen Prozessorkontrollers.

Die meisten Prozessorresourcen werden zusätzlich in Bänke unterteilt und können somit auf mehrere Tiles verteilt sein. Die TRIPS-Architektur bildet dadurch eine Grid-Architektur auf Prozessorebene. Dies erlaubt hohe Taktfrequenzen, hohe Parallelität der Instruktionen und gute Erweiterbarkeit. Da es in einer solchen Grid-Architektur zu hohen Latenzen kommen kann, wenn Daten von einem Tile zu einem weit entfernten Tile gebracht werden müssen, könnte es hierbei jedoch zu Skalierungsproblemen kommen, weshalb die Skalierbarkeit des Systems derzeit noch eingehender anhand von Prototypen untersucht wird.

Ein Vorteil der Architektur ist es, dass die Queues und Register durch eine mehrfache Ausführung identischer Tiles mehrfach vorhanden sind. Dadurch können eine sehr hohe Anzahl an Instruktionen sowie bis zu vier Threads parallel und dadurch gleichzeitig bearbeitet werden.

Erster Prototyp

Im ersten – im Frühling 2007 realisierten – TRIPS-Prototypen werden zwei TRIPS-Prozessorkerne und ein L2-Cache (Secondary Memory System) mit Schnittstellen zur Peripherie des Mainboards auf dem Prozessor-Die gefertigt.

Tiles im Secondary Memory System
Kürzel Name Beschreibung
NT Network-Tile Bilden ein Netzwerk in welchem Daten aus und in den Speicher transportiert werden.
MT Memory-Tile Bilden den Speicher des L2-Cache in welchem Daten gespeichert werden.
DMA Direct Memory Access Kontroller für den Speicherdirektzugriff (Northbridge)
SDC Static DRAM Controller Bietet Speicherzugriff auf die SDRAM-Bänke des Arbeitsspeichers
EBC External Bus Controller Stellt die Verbindung mit Bussen (Southbridge) her, welche sich außerhalb des Prozessors befinden und kümmert sich um Unterbrechungsanforderungen (Interrupt Request, IRQ) und externen Busschnittstellen (External Bus Interface, EBI).
C2C Chip-to-Chip Connector Dient dazu um eine direkte Verbindung mit anderen TRIPS-Prozessoren herzustellen. Der C2C ist im TRIPS-Prozessor vierfach vorhanden um Arrays aus TRIPS-Prozessoren zu bilden um damit Rechencluster aufbauen zu können.

Der Prototyp wurde in einem 130 nm Prozess als ASIC gefertigt und besteht aus etwa 170 Millionen Transistoren. Der TRIPS-Prozessor beherrscht 4-faches Multithreading und kann bis zu 16 Instruktionen je Takt und Prozessor bei einer Taktfrequenz 500 MHz ausführen. Dies resultiert in einer Spitzenleistung von 16 GOps (16 Milliarden Operationen je Sekunde).

Mikrobusse

Die einzelnen Tiles im Array werden untereinander über einfache Mikronetzwerke verbunden. Man unterscheidet hierbei die in der folgenden Tabelle aufgeführten Mikrobusse:

Mikrobusse
Kürzel Name des Busses
∎∎∎ GDN Global Dispatch Network
∎∎∎ GSN Global Status Network
∎∎∎ OPN Operand Network
∎∎∎ GCN Global Control Network
∎∎∎ OCN On Chip Network
∎∎∎ GRN Global Refill Network
∎∎∎ ESN External Store Network
∎∎∎ DSN Data Status Network

Die in der Tabelle aufgeführten Farben entsprechen hierbei den Farben der Busse in der nebenstehenen Abbildung.

Execution Tile

Jeder der 16 Execution Tiles besteht aus einer einfachen Daten-Pipeline, einer Bank von 64 Reservierungsstationen (reservation station) und einer Integer- sowie einer Gleitkomma-Einheit. Alle Einheiten mit Ausnahme der Divisionseinheit sind als Pipeline-Architektur ausgeführt. Die Divisionseinheit benötigt 24 Takte.

Die Reservierungsstationen enthalten je acht Anweisungen für jeden der acht TRIPS-Blöcke, wodurch die TRIPS-Blöcke kontinuierlich angesteuert werden. Jede Reservierungsstation besitzt Felder für zwei 64-Bit Operanden und einem 1-Bit Prädikat.

Register Tile

Die Mikroarchitektur des TRIPS-Prozessors wird in Register und Bänke unterteilt um den Stromverbrauch und die Zeitverzögerungen zu verringern. Jedes Register Tile enthält eine Bank sowie eine Verbindung mit dem Operand Network. Dies erlaubt es dem Compiler wichtige Schreib/Lese-Anweisungen in einem Register zu platzieren, welches sich nahe dem zu beschreibenden bzw. auszulesenden Register befindet.

Daten, welche sofort nach der Definition gelesen werden, werden vom Compiler nicht im Register abgelegt, wodurch die Datendurchsatz-Bandbreite des Registers um etwa 70% niedriger ausfallen kann als bei einem Register eines RISC- oder CISC-Prozessors. Die vier verteilten Bänke haben deshalb trotz einer geringen Anzahl an Anschlüssen (2×Lesen und 1×Schreiben) eine ausreichende Bandbreite.

Jeder der vier Register Tiles enthält eine 32-Register große Bank für jeden der vier vom Kern unterstützten SMT-Threads. Auf diese Weise sind für jeden Thread 128 Register verfügbar, welche auf die 128 Register großen Bänke der Register Tiles verteilt werden.

Zusätzlich enthält jedes Register Tile eine Schreib- und eine Lese-Queue. Die Schreib-Queues enthält bis zu acht Lesezugriffe und die Lese-Queue enthält bis zu acht Schreibzugriffe. Die Queues stellen eine dynamische und kontinuierliche Weiterleitung der Zugriffe auf die Register sicher.

Data Tile

Jedes Data Tile ist ein Teilnehmer im Operand Network. Es enthält eine 2-Wege L1-cache Bank mit 8kB Größe. Virtuelle Adressen sind über die Data Tiles in einem Interleaving-Verfahren in einer Cache-Reihe mit 64 Bytes verteilt.

Zusätzlich zur L1-Cache Bank enthält jedes Data Tile eine Kopie der Laden-/Speichern-Queue, eine Abhängigkeitsvorhersage, einen rückseitig zusammenführenden Schreibpuffer mit einem Eintrag, einer Daten-TLB und einem modellspezifischen Halte-Register (Modell Specific Hold Register, MSHR). Das MSHR behandelt bis zu 16 Anfragen für bis zu vier Cache-Lines.

Da die Data Tiles im Netzwerk verteilt sind, wurde eine speicherseitige Abhängigkeitsvorhersage implementiert, welche mit jeder Datencachebank berbunden ist. Die Abhängigkeitsvorhersage in jedem Data Tile verwendet einen 1024 Bit langen Bitvektor. S. Sethumadhavan, R. McDonald, R. Desikan, D. Burger und S. W. Keckler: Design and implementation of the TRIPS primary memory system; International Conference on Computer Design, Oktober 2006

Instruction Tile

Das Instruction Tile beherbergt einen lokalen 2-Wege 16kB L1-Cache und wird vom Global Control Tile angesteuert. Das Global Control Tile enthält hierfür eine Tabelle welche die Position der Daten in den Instruction Tiles speichert.

Jedes der fünf 16kB Bänke speichert einen 128-Byte großen Block. Hierdurch macht der L1-Cache in Summe 640 Bytes aus und wird auf 128 Blöcke verteilt.

Global Control Tile

Das Global Control Tile enthält Anweisungscache Tag-Arrays, die Anweisungs-TLB (I-TLB) und die Nächster-Block Vorhersage (next block predictor). Das Global Control Tile behandelt das Management für die TRIPS-Blockverwaltung.

Die Blockverwaltung beinhaltet hierbei die Vorhersage, Fetching, Weiterleitung (Dispatching), Vervollständigungsdetektierung, Leeren des Caches (flushing) bei Falschvorhersagen oder Interrups, sowie das Commit.

Zudem enthält das Global Control Tile spezielle Register um die Spekulations-, Ausführungs- und Threading-Modi an die jeweiligen Anforderungen anzupassen.

Memory Tile

Der TRIPS-Prototyp besitzt einen 1 MB große statischen NUCA-SpeicherC. Kim, D. Burger und S. W. Keckler: An adaptive, non-uniform cache structure for wire-delay dominated on-chipcaches; International Conference on Architectural Support for Programming Languages and Operating Systems, Seiten 211–222, Oktober 2002, welcher in 16 Speicher-Tiles (Memory Tile, MT) unterteilt wird. Jedes Memory Tile enthält eine 64kB große 4-Wege Speicherbank. Zudem enthalten die Memory Tiles einen OCN-Router sowie einem MSHR mit einem einzelnen Eintrag.

Jede Speicherbank kann über einen Konfigurationsbefehl vom OCN als L2-Cache oder als Notizspeicher konfiguriert werden. Jedes IT/DT-Paar verfügt über eine eigene Schnittstelle zum Secondary Memory System. Dadurch wird eine hohe Bandbreite vom Speicher zu den Kernen gewährleistet um Streaming-Anwendungen zu ermöglichen.

siehe auch: Datenstrom

Network Tile

Um das Speichersystem der Memory Tiles herum sind die Network Tiles angeordnet. Die Network Tiles enthalten eine programmierbare Routingtabelle mit welchem das Ziel einer Speicheranforderung bestimmt wird. Durch die Ansteuerung der TLBs und der NTs über das Programm kann der Speicher auf verschiedene Arten aufgeteilt werden.

Programmierung

Der TRIPS-Prozessor verwendet eine Block-Atomare Ausführung. Dies bedeutet, dass Anweisungen nicht einzeln sondern als Block verarbeitet werden. Ein Programm Zähler (program counter, PC), wobei es sich um einen Zeiger handelt, speichert die aktuell ausgeführte Stelle im Programm.

Ein Programm-Block besteht hierbei aus dem Laden von Daten (Fetch), dem Ausführen einer Reihe von Anweisungen (Execute), sowie dem Zurückschreiben von Daten in den Speicher (Commit). Im Programm-Block werden bis zu 128 Befehle zusammengefasst. Sobald in einem dieser Befehle ein Fehler auftritt wird der ganze Block, ohne die Möglichkeit die Fehlerstelle exakt zu bestimmen, verworfen.

Der TRIPS-Prozessor kann durch Pipelining-Techniken bis zu 8 Programm-Blöcke gleichzeitig verarbeiten. Hierbei wird die Sprungvorhersage eingesetzt um den nächsten zur Ausführung benötigten Block abzuschätzen.

Datenflussausführung

Die einzelnen Anweisungsblöcke werden nicht wie in traditionellen Prozessoren in der Reihenfolge der Anweisungen verarbeitet, sondern in der Reihenfolge des Datenflusses. Die Abhängigkeiten der Anweisungen voneinander werden direkt in den Anweisungen selbst gespeichert. Eine Anweisung wird ausgeführt sobald alle von der Anweisung benötigten Daten verfügbar sind.

Sprungausführung

Die meisten Befehle des TRIPS Prozessors sind so ausgelegt, dass ihre Ausführung vom erfolgreichen Test eines logischen Vergleichs mit einem booleschen Ergebnis abhängig gemacht werden kann. Jede Anweisung ist hierfür von einem Tristate-Prädikat abhängig. Eine Anweisung wird daher entweder immer ausgeführt, oder nur wenn das zugehörige Prädikat wahr bzw. falsch ist. Das Prädikat kann jedoch nur innerhalb eines Anweisungsblocks verwendet werden.

Sollen Werte in Folge eines Sprunges nicht verändert werden, so wird eine null-Anweisung ausgeführt, welche ein NULL-Token bewirkt. Erreicht ein NULL-Token eine Speicher- oder Schreibanweisung, so wird diese Anweisung nicht ausgeführt, wodurch der Speicherzustand gehalten wird.

Schwieriger ist hierbei der Zusammenhang mit dem bedingten Laden von Daten aus dem Speicher. Da der Speicher sehr langsam ist sollten keine Daten geladen werden die nicht benötigt werden. Allerdings kann jedoch meist erst zur Laufzeit bestimmt werden kann ob dies erforderlich ist. Wird von der LSQ festgestellt, dass ein Wert geladen und zur Ausführung gebracht wurde ohne dass eine Anweisung diesen benötigt (Page-Miss), muss der Anweisungsblock erneut ausgeführt werden. Deshalb wird ein load dependance predictor eingesetzt um eine Abhängigkeitsanalyse durchzuführen. Dadurch kann zumeist festgestellt werden ob ein Wert tatsächlich aus dem Speicher geladen werden muss.

Datenformate

Die TRIPS Architektur unterstützt Datenbreiten mit 8 Bit (Byte, Oktett), 16 Bit (Halbwort), 32 Bit (Wort) und 64 Bit (Doppelwort). Die Interpretation der Daten als vorzeichenbehaftete Größen oder Gleitkommazahlen wird durch die Anweisungen festgelegt.

Anweisungs-Formate

Der TRIPS-Prozessor verwendet spezifische VLIW-Anweisungen. Die dabei verwendete Sprache wird als TRIPS Assembler Sprache (TRIPS Assembly Language, TASL) bezeichnet. Hierbei unterscheidet man zwischen sechs verschiedenen Formaten mit unterschiedlicher Bitlängen von bis zu 32 Bit.

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│31│30│29│28│27│26│25│24│23│22│21│20│19│18│17│16│15│14│13│12│10│09│08│07│06│05│04│03│02│01│00│ Bit
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│ OPCODE             │ PR  │ XOP       │ T1                       │ T0                       │ G
├────────────────────┼─────┼───────────┼──────────────────────────┼──────────────────────────┤
│ OPCODE             │ PR  │ XOP       │ IMM                      │ T0                       │ I
├────────────────────┼─────┼───────────┼──────────────────────────┼──────────────────────────┤
│ OPCODE             │ PR  │ LSID      │ IMM                      │ T0                       │ L
├────────────────────┼─────┼───────────┼──────────────────────────┼──────────────────────────┤
│ OPCODE             │ PR  │ LSID      │ IMM                      │ 0                        │ S
├────────────────────┼─────┼────────┬──┴──────────────────────────┴──────────────────────────┤
│ OPCODE             │ PR  │ EXIT   │ OFFSET                                                 │ B
├────────────────────┼─────┴────────┴─────────────────────────────┬──────────────────────────┤
│ OPCODE             │ CONST                                      │ T0                       │ C
└────────────────────┴────────┬──┬──────────────┬─────────────────┴──┬───────────────────────┤
                              │V │ GR           │ RT1                │ RT0                   │ R
                              └──┴──────────────┴────────────────────┴─────┬──┬──────────────┤
                                                                           │V │ GR           │ W
                                                                           └──┴──────────────┘
Anweisungsformate
Code Bedeutung Beschreibung
G Global Anweisungsformat für den globalen Kontroller
I Instruction Instruktionspufferformat
L Load Ladeanweisungsformat
S Store Speicheranweisungsformat
B Branch Sprunganweisung
C Constant Anweisung mit einem Datenwert
R Read Lesen aus dem Speicher
W Write Schreiben in den Speicher
Anweisungsfelder
Code Bedeutung
OPCODE Primary Opcode
XOP Extended Opcode
PR Predicate Field
IMM Signed Immediate
T0 Target 0 Specifier
T1 Target 1 Specifier
LSID Load/Sotre ID
EXIT Exit Number
OFFSET Branch Offset
CONST 16-bit Constant
V Valid Bit
GR General Register Index
TR0 Read Target 0 Specifier
RT1 Read Target 1 Specifier

Referenzen

Bänke || Terminal Aerodrome Forecast

Der Terminal Aerodrome Forecast (TAF) ist eine, durch ICAO-Richtlinien, international normierte Flugwetterprognose für ein(en) bestimmten(s) Flugfeld, -platz oder -hafen und hat eine Gültigkeit von 9 bzw. 24 Stunden (Long-TAF). Er gibt Auskunft über das so genannte “aktuelle Wetter” und die Wetterentwicklung im Gültigkeitszeitraum. Die angegebenen bzw. vorausgesagten Parameter sind auf die Bedürfnisse von landenden oder startenden Luftfahrzeugen ausgerichtet.
Zum Teil werden aktuelle Wetterbeobachtungen in kürzest möglicher Form im sogenannten GAFOR-Code ausgegeben.

Das Gegenstück zum TAF bildet der METAR, der die Wetterbeobachtung wiedergibt.

Ein TAF enthält daher: Windrichtung (Grad), Windgeschwindigkeit (kt oder m/s), Pistensichtweite (m), Wettererscheinung (z.B. Regen, Nebel etc.), Wolkenhöhe und Bedeckungsgrad für maximal 3 Wolkenstockwerke (tiefe, mittelhohe und hohe Wolken).

Generelle Syntax

TAF - ICAO-Kennung des Flughafens/-platzes - Ausgabetag und -uhrzeit(UTC) - Gültigkeitszeitraum - Windrichtung und -stärke - Landebahnsicht - Bewölkung - voraussichtliche Änderungen mit Uhrzeitangabe

Diese Wettererscheinungen werden häufig noch mit anderen Buchstabengruppen kombiniert, z.B.:

  • RE: in der letzten Stunde, aber nicht zur Beobachtungszeit
  • XX: schwerer …
  • DR: treibender …
  • BC: Bänke von …
  • FZ: gefrierender …
  • SH: Schauer

siehe auch: Wolken.

Beispiele

TAF EDDB 150400Z 151206 28008KT 6000 BKN020 TEMPO 2206 29015G25KT 4000 RA BKN008
  • Überschrift TAF (generell vorangestellt)
  • ICAO Flughafenkennung für Berlin-Schönefeld.
  • Ausgegeben am 15. Tag des Monats um 4.00 UTC.
  • Gültigkeitszeitraum 15. Tag des Monats von 12.00 bis 6.00 UTC des Folgetags.
  • Windrichtung 280° und Geschwindigkeit 8kt (Knoten).
  • 6000m Landebahnsicht.
  • Wolken: “broken” (5-7/8 Bedeckungsgrad) in 2000ft (Fuß) über dem Erdboden.
  • Zeitweise (zwischen 22.00 und 6.00) ändert sich das Wetter zu:
  • Windrichtung 290°/15kt, in Böen mit 25kt.
  • 4000m Landebahnsicht.
  • Regen.
  • Wolken: “broken” (5-7/8 Bedeckungsgrad) in 800ft (Fuß) über dem Erdboden.