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Bänke || Denklehrpfad

Der Denklehrpfad ist der ironische Name eines Denkmals für die Helden des Geistes in Grebenstein (Nordhessen). Auf dem Pfad kann man einen 13-teiligen Aufstieg durch 2500 Jahre Philosophiegeschichte von Heraklit bis Wittgenstein durchwandern.

Der Pfad beginnt am Burgtor mit einem Zitat Heraklits: „Die Sonne ist so breit wie ein menschlicher Fuß.“ und endet auf der Aussichtsplattform der Burgruine mit dem Wittgenstein-Zitat: „Steige immer aus den kahlen Höhen der Gescheitheit in die grünenden Täler der Dummheit.

Die Zitate sind in tonnenschwere Bänke aus rotem chinesischen Granit eingemeißelt.

Für 2007 sind die Erstellung eines zweiten Pfades mit dem Namen „Denklehrpfad II: der morgenländische Weg“ und eines dritten Pfades mit dem Namen „Denklehrpfad III: ein literarischer Parcours von Homer bis Handke“ geplant.

Bänke || Equinox (OSGi-Framework)

Die populäre integrierte Entwicklungsumgebung (IDE) Eclipse basiert auf Java-Technologie, und zwar seit Version 3.0 ganz konkret auf einem OSGi-Framework namens Equinox.

Ein OSGi-Framework ist eine offene, modulare und skalierbare „Service Delivery Plattform“ auf Java-Basis, die dem Idealmodell einer „Service Oriented Architecture (SOA)“ entspricht.

Sie ermöglicht in ihrer Ausprägung als Software-Basisplattform für eingebettete Geräte die Vernetzung von intelligenten Endgeräten durch nachträgliche Auslieferung und Installation von Diensten zur Laufzeit. Dies schließt somit die Aufgabe der klassischen Fernsteuerung, Ferndiagnose und -wartung dieser Geräte mit ein. Weiterhin wird die Verteilung von Informationen und multimedialen Unterhaltungsinhalten an diese Geräte über geeignete Protokolle ermöglicht.

In ihrer Ausprägung als Applikationscontainer (Rich Client Platform, oder kurz RCP) im Enterprise-Bereich ermöglicht sie die Realisierung einer SOA-Plattform über ihre entsprechenden feingranularen service-orientierten Java-Spezifikationen. Die auf den einzelnen Clients laufenden Anwendungen können gleichfalls per Remote Management über geeignete Protokolle administriert werden.

Eclipse bzw. Equinox sind Beispiele für solche Enterprise-Anwendungen. Daneben ist Equinox beispielsweise auch Grundlage des IBM Workplace Clients, einer Weiterentwicklung von Lotus Notes.

Bänke || Düppeler Schanzen

Die Düppeler Schanzen (dän.: Slaget ved Dybbøl oder Kampene ved Dybbøl) sicherten den Brückenkopf am Übergang zur Insel Alsen und zu der Stadt Sonderburg. Sie sind der Schauplatz der Entscheidungsschlacht im Deutsch-Dänischen Krieg vom 18. April 1864 in der Nähe von Sønderborg (Sonderburg, Nordschleswig) in Dänemark. Diese Schlacht heißt allgemein Erstürmung der Düppeler Schanzen (durch preußische Truppen).

Die Dybbøl Banke ist gleichzeitig eines der wichtigsten nationalen Symbole Dänemarks und beherbergt heute eine Gedenkstätte und Museum: Historiecenter Dybbøl Banke.

Dänemark erlitt hier eine schwere Niederlage gegen den Deutschen Bund und musste in der Folge die Herzogtümer Schleswig, Holstein und Lauenburg an Preußen abtreten. Die zehn Düppeler Schanzen wurden nach fast fünfwöchiger Belagerung am 18. April 1864 von den Preußen unter Prinz Friedrich Karl erstürmt. Bereits 1849, während des schleswig-holsteinischen Konflikts, waren die Schanzen Schauplatz eines Gefechtes zwischen deutschen und dänischen Truppen gewesen und hatten seither ihre Bedeutung nicht verloren. Allerdings hatte ihr Ausbau 1864 noch nicht den geplanten Endzustand erreicht.

Am 18. April bezogen die preußischen Sturmkolonnen gegen 02:00 Uhr ihre Stellungen, die nur etwa 200 Meter von den ersten dänischen Schanzen entfernt lagen. Nach stundenlanger Artillerievorbereitung begann um 10:00 Uhr der Sturmangriff. In einer 2. Stellungsreihe (nur ca. 400 Meter von den dänischen Stellungen entfernt) hatten die Preußen vier Musikkorps unter Führung des preußischen Musikdirektors Gottfried Piefke zusammengezogen. Diese Musikkorps unterstützten die angreifenden Truppen durch das Spielen bekannter Märsche.

Schon 13 Minuten nach Angriffsbeginn hatte die preußische Infanterie die Schanzen der 1. Linie eingenommen. Gegen 13:30 Uhr brach der letzte Widerstand am Brückenkopf vor Sonderburg zusammen. In der Schlacht sind etwa 3.600 Dänen und 1.200 Preußen gefallen.

Während der Schlacht an den Düppeler Schanzen erfolgte durch die Delegierten Louis Appia und Charles van de Velde der erste Einsatz des Roten Kreuzes in einem Krieg.

Bemerkenswert ist auch die Legende um den Einsatz des Pioniers Klinke, der, mit einer Sprengladung beladen, gerufen haben soll „Ick bin Klincke. Ick öffne dit Tor.“ und darauf die Schanze gesprengt und Preußens Sieg perfekt gemacht hatte.

Nach der deutschen Reichsgründung errichtete man hier am 30. September 1872 ein Siegesmonument, welches acht Tage nach Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 von Widerstandskämpfern gesprengt wurde.

Jedes Jahr am 18. April findet hier eine nationale Gedenkveranstaltung statt. Neben einer Kranzniederlegung treten dänische Soldaten in historischen Uniformen von 1864 auf. Der 140. Jahrestag der Schlacht im Jahr 2004 war ein besonderes Ereignis in Dänemark. Bereits am Samstag, 17. April wurde auf einer großen Veranstaltung der legendären heimlichen Verbrüderung der gegnerischen Soldaten Dänemarks und Preußens am Vorabend der Schlacht gedacht, bevor sie am Tag darauf aufeinander schießen mussten.

Bänke || Goosenecks State Park

Der Goosenecks State Park ist ein State Park im Südosten des US-Bundesstaates Utah, nicht weit entfernt von Mexican Hat und dem Monument Valley.
Vom Aussichtspunkt (welcher sich in ca 1.500 m Höhe befindet) kann man einen Blick auf den San Juan River werfen, welcher sich im Verlauf von Millionen Jahren inzwischen gut 300 m tief gegraben hat. Der Fluß windet sich auf einer Länge von 8 km vor und zurück und legt dabei gerade einmal eine Luftlinie von 1,6 km zurück.

Anders als bei den meisten State- und Nationalparks gibt es hier kein Visitor Center. Dafür ist der Zugang zum Aussichtspunkt allerdings auch kostenlos. Am Aussichtspunkt befinden sich ein paar einfache Tische und Bänke für Picknick sowie Toiletten. Aus der Vogelperspektive sehen die Gebilde, die der San Juan River geschaffen hat, wie Gänsehälse aus, deshalb der Name Goosenecks State Park (siehe auch Aufnahme der NASA unter den Weblinks).

Bänke || Wartberg (Rosdorf)

Der Wartberg ist ein 178,8 Meter hoher Berg im südlichen Gemeindegebiet von Rosdorf (bei Göttingen). Er hat eine Länge von 400 m.

Der Wartberg stellt besteht aus Gipskeuper und Löss. Er säumt das Leinetal südlich von Göttingen. Der Rosdorfer Wartberg ist aufgrund seiner geografischen Lage zu Rosdorf ein Naherholungsgebiet für Kinder und Erwachsene. Im Winter nutzen die Kinder die Rodelbahn und die Erwachsenen den Grillplatz. Das Wäldchen eignet sich hervorragend für Spaziergänge. Im Osten des Berges schließt sich der Kleingärtnerverein Flora e.V. an. Im Süd-Westen unterhalb des Berges befindet sich der Wartberg-Kreisel bis zur A 7-Anschlussstelle von Mengershausen Mengershausen.

Vom südlichste Punkt des Wartbergs ist das Leinetal bis Friedland einsehbar. Hier bieten einige hölzerne Bänke auch Ausblicke in die Umgebung und zu dem Berg Hoher Hagen bei Dransfeld. Auf seiner nördlichen Seite befindet sich der Grillplatz mit Blick auf Göttingen.

Bänke || Ruine Schiltach

Die Ruine Schiltach ist eine Burgruine oberhalb der Stadt Schiltach im Schwarzwald, Landkreis Rottweil.

Geschichte

Die genaue Entstehung der Burg ist unklar, sie wurde wahrscheinlich zusammen mit der unterhalb gelegenen Stadt Schiltach vor 1250 von den Herzögen von Teck erbaut. Ziel war es, mit der Stadt einen Versorgungsmittelpunkt herzustellen, welcher von der Burg aus verteidigt, verwaltet aber auch beherrscht wurde.

Vermutlich war Burg Schiltach außerdem Teil einer Verteidigungslinie der Herzöge von Teck zur Überwachung und Sicherung des Schiltachtales, zusammen mit der Klingenburg und der Burg Schilteck.
Durch Erbschaft kam die Burg nebst Stadt 1371 an den Neffen des verstorbenen Hermann von Teck, an Konrad von Urslingen.

Im Jahre 1381 verkaufen die Urslinger die Burg an die Grafen von Württemberg.
Da Schiltach der Aussenposten von Württemberg war, musste die Burg zur Landesverteidigung herhalten und hatte ständig Truppen beherbergt. Nach 1700 wird die Burg, stellenweise auch Schloss oder Feste Hohe Landesehr genannt, zunehmend baufällig durch ständige Truppeneinlagerungen. 1733 wird die Burg durch den Schwäbischen Kreis wieder instand gesetzt.

1747 werden aber schon wieder dringende Reparaturen dem Amt in Hornberg gemeldet. Da inzwischen Friedenszeiten eingekehrt sind und die Burg nicht mehr gebraucht wird, stimmt der Herzog letztendlich für den Abbruch aller brauchbaren Baumaterialien von der Burg und Verkauf derselben.

Ab 1749 werden Holz, Fenster, Öfen und Türen entfernt und versteigert. 1760: weitere Versteigerung von Ziegeln und Holzwerk. Am Mauerwerk durfte aber nichts verändert werden. Der Erlös aus der Versteigerung von 1760 wird dazu verwendet, den Schlossturm und das Zollhaus zu reparieren.

Der Stadtbrand von 1791 gibt der Burg den Rest. Die Bürger brechen zum Wiederaufbau ihrer Häuser Steine aus den Schlossmauern. Aufgrund von Unglücken beim Steinbrechen lässt man 1805 die Burgmauern bis zu den Fensteröffnungen abtragen.

1810 zum Land Baden gekommen, stellt sich die Wasser- und Straßenbauinspektion Offenburg gegen ein weiteres Abtragen der Burg. Als jedoch 1826 ein weiteres Stück Mauer einstürzt, entschließt sich die Domänenverwaltung in St. Georgen dem Großherzog zu melden, dass ein Abbruch dringend nötig sei.

Der Großherzog stimmt zu, die Burgruine wird von 1829 bis 1830 bis auf die Fundamente und wenige Mauerreste, vor allem auf der Südseite, abgetragen.

Anlage

Sehenswert ist die Holzbrücke über dem Halsgraben zur Burg wo früher die Zugbrücke stand mit schöner Aussicht über die Altstadt von Schiltach. Auf dem Burgplatz laden Bänke innerhalb der Mauerreste zur Rast ein.

Im Museum am Markt steht eine Rekonstruktion der Burg.

Bänke || Zagrebačka banka

Zagrebačka banka d.d.
Firmeninformation
Firma Zagrebačka banka d.d.
Unternehmensform Aktiengesellschaft
Gründung 1914 in Zagreb/Kroatien
Firmensitz Zagreb
Vorstandsvorsitzender Franjo Luković
Aufsichtsratsvorsitzende Andrea Moneta
Mitarbeiter 3.908
Bilanzsumme 9,07 Milliarden EUR (2005)
Kontakt
Adresse Zagrebačka banka d.d.
Paromlinska 2
10000 Zagreb
Kroatien
Webseite http://www.zaba.hr

Die Zagrebačka banka d.d. (Zaba, deut. Zagreber Bank) ist ein Kreditinstitut aus Kroatien in der Rechtsform einer Aktiengesellschaft mit Sitz in Zagreb/Kroatien und seit März 2002 Mitglied der italienischen Bankengruppe UniCredit, einer der erfolgreichsten Bankengruppen in Europa und führend in Mittel- und Osteuropa.
Die Zagrebačka banka d.d. ist die größte Bank in Kroatien.

Geschichte

Die Bank wurde 1914 unter dem Namen “Gradska štedionica” („Städtische Sparkasse“) gegründet. Seit 1977 firmiert die Bank unter dem Namen Zagrebačka banka. Die Bank verfügt über ein großes Filialnetz in Kroatien und Bosnien und Herzegowina. Sie verfügt über die größte Anzahl an Geldautomaten in Kroatien.

Der Marktanteil der Bank liegt bei 25 %, sowohl in Kroatien als auch in Bosnien und Herzegowina.

Die Bank ist seit 1989 eine Aktiengesellschaft und seit 1995 an der Zagreber Börse gelistet. Seit 1996 werden die Aktien auch an der Londoner Börse gehandelt. Des weiteren werden die Aktien seit April 2000 an der Deutschen Börse gehandelt.

Kennzahlen

Die Bilanzsumme der Bank beträgt 66.187.318.000 Kuna (ca. 9.066.755.890 Euro)

Bruttogewinn vor Steuern: 467.444.000 Kuna (ca. 64.033.424 Euro)

Grundkapital: 6.008.766.000 Kuna (ca. 823.118.630 Euro)

Stand: 30. Juni 2006

Quelle: [1]

Repräsentanz in Deutschland

Die Zagrebačka banka d.d. unterhält eine Repräsentanz in Frankfurt am Main. Adresse:

Zagrebačka banka d.d.

Brönnerstr. 17

60313 Frankfurt am Main

Bänke || Villa del Balbianello

Die Villa del Balbianello ist auf der Spitze der Halbinsel Lavedo in Lenno am Comer See gelegen. Ursprünglich befand sich dort ein kleines Franziskanerkloster, bis Kardinal Angelo Durini im Jahr 1787 die Villa errichten ließ. Der Komplex ist in zwei übereinander liegenden Quadraten strukturiert. Diese sind mit einem Laubengang, welcher die wunderbarer Sicht auf die “Bai von Venere” und die “Bai von Diana” freigibt, verbunden. Der Garten besteht aus Terrassen und Brüstungen, in seiner Struktur treu dem Verlauf des Geländes folgend. Es gibt steile Felsen, die verschiedene Ebenen auf unterschiedlichem Niveau erzeugen. Dort wechseln sich Wiesen, Hecken, Zypressen und Eichen ab.
Im gesamten Garten verteilt sind Bänke, sowohl im Schatten als auch in der Sonne, die entweder einen Blick auf die Villa oder auf den Comer See erlauben. Alle Aussichten sind auf ihre Weise schön und faszinierend.

Nach dem Tod von Kardinal Angelo Durini wurde die Villa vom seinem Neffen geerbt der sie an Giuseppe Arconati Visconti veräußerte. Dieser bereicherte den Garten und den Laubengang. Nach einer Zeit der Vernachlässigung wurde die Villa nach dem Ersten Weltkrieg von dem amerikanischer General Butler Amos erworben, der den ganzen Komplex renovieren ließ. Nach dessen Tod wurde das Gebäude von dem Grafen Guido Monzino erworben, welcher dort seine Kunstsammlung unterbrachte. 1988 wurde der Komplex des Grafen der FAI, der italienischen Umweltschutzorganisation, übergeben.

Der Garten kann besichtigt werden in der Zeit vom 15. März bis 31. Oktober, zwischen 10.00 und 18.00 Uhr, Montags und Mittwochs bleibt das Gelände geschlossen.
Der Eintritt beträgt derzeit 5,- Euro pro Person, die Einnahmen kommen der FAI zugute.
Ab der Schiffanlegestelle in Lenno gibt es ein “Wassertaxi” zur Villa.
Jeden Dienstag, Samstag und Sonntag kann man die Villa auch zu Fuß ab der Schiffsanlegestelle in Lenno erreichen - ca. 800 m über einen kleinen Waldweg. Die Villa ist von der Hauptstraße aus beschildert, man wird automatisch zu einem Parkplatz geleitet, von dem aus der Fußweg sowie das Wassertaxi genutzt werden können. Wer den Rückweg nicht zu Fuß gehen möchte, kann auch von der Villa aus das Wassertaxi nach Lenno nutzen, es legt wieder in der Nähe des Parkplatzes in Lenno an.
Es werden auch Führungen durch die Villa angeboten, dafür muss man sich jedoch im Voraus anmelden. Vor und auf dem Gelände gibt es die Möglichkeit, Literatur und Getränke zu erwerben, im unteren Bereich des Gartens befindet sich ein Besucher-WC.

Bekannt geworden ist die Villa als Kulisse für die Filme:
, sowie den aktuellen James-Bond-Film Casino Royale

Bänke || Bildersturm von Goch

Der Bildersturm von Goch ist eine Episode des Dreißigjährigen Krieges, in der die Pfarrkirche Maria-Magdalena in Goch von holländischen Truppen verwüstet wurde.

1625 wurde Goch von den Spaniern beherrscht. Am 28. Januar 1625 drang der mit Brandenburg verbündete Gouverneur von Nijmegen, Lambert Charles, mit 1130 Mann in Goch ein. Sie kamen durch die Stadtmauer in der Nähe des Frauentors, die an dieser Stelle einige Zeit vorher eingestürzt war. Sie wurden von zwei Gocher Verrätern unterstützt. Begünstigt wurde der Überfall durch den zugefrorenen Stadtgraben. Die spanischen Besatzer zogen sich zurück. Trotzdem gelang es den Holländern, 400 Spanier gefangen zunehmen und in die Pfarrkirche Maria-Magdalena einzudringen.

In einem wütenden Bildersturm wurden Bänke, Beichtstühle, hölzerne Figuren, Bilder sowie Altäre und Skulpturen zerstört. Mitten in der Kirche wurden diese Gegenstände aufgestapelt und verbrannt. Es wird die Geschichte erzählt, dass ein Soldat ein Kreuz von der Wand entfernen wollte. Dabei brach dieser sich den Arm. Vor lauter Ärger wollte ein anderer Soldat dem gekreuzigten Jesus ins Gesicht schießen, dabei explodierte das Gewehr und riss dem Schützen einen Arm ab. Erst dann ließen die Soldaten von dem Kreuz ab, das heute noch über dem Taufbecken hängt. Erst als alles verbrannt war, zogen sie weiter.

Dieser Bildersturm war die Rache des Gouverneurs von Nijmegen, weil 16 Gocher Bürger 1615 in Kleve nicht hingerichtet worden waren. Sie hatten aufgrund von Verleumdungen des Predigers Cerporinus vor Gericht gestanden. Lambert Charles hatte nicht viel von diesem Überfall, denn nach kurzer schwerer Krankheit starb er unerwartet am 7. Februar 1625.

Bänke || Kelantan

Kelantan (auch Kalantan) ist ein Staat im Norden Malaysias und liegt auf der Malaiischen Halbinsel. Der Staat wird als Wiege der malaiischen Kultur angesehen. Die Hauptstadt und der Residenzort des Sultans von Kelantan ist Kota Bahru.

Geographie

Es grenzt im Norden an den Golf von Thailand, im Osten an den Bundesstaat Terengganu, im Süden an Pahang und im Westen an Perak und Thailand. Die Landfläche liegt zwischen 5° und 6,5° nördlicher Breite.

Der Hauptfluss heißt ebenfalls Kelantan und kommt in zwei Flußläufen von den Robinsonbergen und vom Lebekquellgebiet herab, fließt dann nordwärts ab.

Wirtschaft

Kelantan ist der zweitärmste Staat Malaysias. Die Wirtschaft stützt sich vor allem auf landwirtschaftliche Erzeugnisse wie Kautschuk und Tabak. Auch Fischerei ist von großer Bedeutung. In den letzten Jahren stieg der Beitrag des Tourismus zur Wirtschaft Kelantans.

Die Hauptstadt Kota Bahru ist die bedeutendste Stadt des Staates. Es gibt Pläne, den Süden Kelantans mit einem millionenschweren Entwicklungsprograms zu fördern.

Politik

Kelantan ist vermutlich wegen der langjährigen Herrschaft der islamistischen PAS der sozial konservativste Staat Malaysias. Die Islamisten gewannen die Wahlen 1990 und konnten ihre Mehrheit 1995, 1999 und 2004 verteidigen. Kelantan ist zur Zeit der einzige Staat in Malaysia, der nicht von der Barisan Nasional regiert wird.

Die PAS und der Staat Kelantan sind eng miteinander verbunden. Die Islamisten regierten den Staat von 1959 bis 1978 und von 1990 bis und wahrscheinlich mindestens noch bis zu den nächsten Wahlen 2009.

1990 hatte die PAS einen überwältigenden Wahlerfolg und gewann alle Sitze im Parlament des Staates und alle Sitze im Parlament, die Kelantan vertreten. Der Sieg erlangte die von der PAS angeführte Oppositionskoalition Angkatan Perpaduan Ummah. 1995 gewann die PAS mit einer weniger deutlichen Mehrheit und hatte 1999 wieder einen Wahlerfolg, nachdem sich viele Malaien wegen der Verhaftung Anwar Ibrahims von der UMNO abwendeten. 2004 verteidigten die Islamisten nur knapp die Mehrheit in Kelantan.

Die PAS versucht seit langem, eine strikte Interpretation der islamischen Gesetze in Kelantan durchzusetzen. Inzwischen ist es zum Beispiel Vorschrift, im Supermarkt in nach Geschlechtern getrennten Schlangen anzustehen. Es gibt öffentliche Bänke nur für Männer und nur für Frauen. Vorschläge für Strafen wie die Amputation von Gliedmaßen wegen Diebstahl oder die Hinrichtung wegen Blasphemie (Hudud-Gesetze) wurden dagegen von der Zentralregierung mit Verweis auf die Verfassung abgelehnt.

Aus der Geschichte

Siehe auch den Hauptartikel: Geschichte Malaysias

Kelantan war früher ein eigenständiger Staat und im 19. Jahrhundert gegenüber dem nördlichen Nachbarn Siam (heute Thailand) tributpflichtig. Durch den Vertrag vom 13. Juni 1908 wurde Kelantan sowie Terengganu, Perlis und Kedah von Siam an Großbritannien abgetreten. Die Sultanate wurden 1909 britische Protektorate.

Während des Zweiten Weltkrieges wurde Kelantan 1941 als erster Ort in Malaya von den Japanern besetzt und an Thailand abgetreten. Nach dem Krieg wurde es 1945 wieder britische Kolonie.

Am 1. Februar 1948 wurde Kelantan Teil der Föderation Malaya und am 31. August zusammen mit dem Rest der Föderation unabhängig. Am 16. September 1963 wurde es ein Staat Malaysias.