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Bänke || Schönbergturm

Der Schönbergturm ist ein Aussichtsturm auf der Schwäbischen Alb in Baden-Württemberg. Er steht auf dem Schönberg (ursprünglich Schemberg), einem 793 Meter hohen Berg am Albtrauf, der zwei Kilometer südlich von Pfullingen den Ausgang des Echaztals überragt. Der Schönberg bildet auf seinem Gipfel ein fast ebenes Plateau, an dessen Ostspitze der Turm steht.

Bauherr des Schönbergturms war der Schwäbische Albverein. 1893 gab es erste Bestrebungen, auf dem Schönberg einen Turm zu bauen, zur Ausführung kam dann 1905 ein Entwurf von Theodor Fischer, der auch die Pfullinger Hallen geplant hat. Die Baugenehmigung wurde am 28. Juni 1905 durch das Oberamt Reutlingen erteilt, der Bau von August bis November desselben Jahres durch die Stuttgarter Baufirma Luipold und Schneider durchgeführt. Am 25. März 1906 fand die Einweihungsfeier statt. Die Errichtung des Turms hatte 17.000 Mark (nach heutigen Maßstäben etwa 200.000 Euro) gekostet.

Der in Eisenbeton ausgeführte Turm ist inklusive Fundament 28 Meter hoch und besteht aus zwei achteckigen Turmschäften mit je einer Treppe für Auf- und Abstieg, die oben durch die 8,5 Meter breite Galerie sowie unten durch den Eingangsbereich verbunden sind. Die Dächer über der Aussichtsplattform und über dem Eingangsbereich wurden ursprünglich mit Holzschindeln ausgeführt. Erst im November 1949 wurden sie durch Kupferdächer ersetzt, die mittlerweile nicht mehr kupferrot, sondern mit grüner Patina überzogen sind.

Die eigenwillige Konstruktion als Doppelturm ist selten. Am Albtrauf weit sichtbar über dem Albvorland thronend, stellt sie sinngemäß das Tor zur Schwäbischen Alb dar. Der Schönbergturm gilt als das Wahrzeichen von Pfullingen. Wegen seiner Form wird der Turm im Volksmund auch „Onderhos“ (Unterhose) genannt.

Der Schönbergturm ist nur zu Fuß erreichbar; das Waldgebiet um den Schönberggipfel ist lediglich durch schmale, teils steile Waldpfade erschlossen. Eine asphaltierte Straße führt bis 500 Meter an den Gipfel heran zu einem Parkplatz auf der „Wanne“. Der Höhenwanderweg HW5 des Schwäbischen Albvereins führt ebenfalls über den Berg.

Eigentümer des Turms ist noch immer der Schwäbische Albverein, der ihn an Sonn- und Feiertagen bewirtschaftet. Dies ist weithin durch eine gehisste Fahne am Westturm ersichtlich. Unterhalb des Turms befinden sich Bänke und Tische für Picknicks, zwei Feuerstellen und ein Kiosk.

Von der Aussichtsplattform, die über 108 Stufen erreicht werden kann, hat man einen herrlichen Blick über das Albvorland und Schönbuch. Bei klarem Wetter kann man auch den Stuttgarter Fernsehturm am Horizont erkennen, ebenso den Schurwald und das Kraftwerk Altbach/Deizisau. Von Nordwest nach Südost blickt man auf den Albtrauf zwischen Jusi und Roßberg.

Bänke || Kelantan

Kelantan (auch Kalantan) ist ein Staat im Norden Malaysias und liegt auf der Malaiischen Halbinsel. Der Staat wird als Wiege der malaiischen Kultur angesehen. Die Hauptstadt und der Residenzort des Sultans von Kelantan ist Kota Bahru.

Geographie

Es grenzt im Norden an den Golf von Thailand, im Osten an den Bundesstaat Terengganu, im Süden an Pahang und im Westen an Perak und Thailand. Die Landfläche liegt zwischen 5° und 6,5° nördlicher Breite.

Der Hauptfluss heißt ebenfalls Kelantan und kommt in zwei Flußläufen von den Robinsonbergen und vom Lebekquellgebiet herab, fließt dann nordwärts ab.

Wirtschaft

Kelantan ist der zweitärmste Staat Malaysias. Die Wirtschaft stützt sich vor allem auf landwirtschaftliche Erzeugnisse wie Kautschuk und Tabak. Auch Fischerei ist von großer Bedeutung. In den letzten Jahren stieg der Beitrag des Tourismus zur Wirtschaft Kelantans.

Die Hauptstadt Kota Bahru ist die bedeutendste Stadt des Staates. Es gibt Pläne, den Süden Kelantans mit einem millionenschweren Entwicklungsprograms zu fördern.

Politik

Kelantan ist vermutlich wegen der langjährigen Herrschaft der islamistischen PAS der sozial konservativste Staat Malaysias. Die Islamisten gewannen die Wahlen 1990 und konnten ihre Mehrheit 1995, 1999 und 2004 verteidigen. Kelantan ist zur Zeit der einzige Staat in Malaysia, der nicht von der Barisan Nasional regiert wird.

Die PAS und der Staat Kelantan sind eng miteinander verbunden. Die Islamisten regierten den Staat von 1959 bis 1978 und von 1990 bis und wahrscheinlich mindestens noch bis zu den nächsten Wahlen 2009.

1990 hatte die PAS einen überwältigenden Wahlerfolg und gewann alle Sitze im Parlament des Staates und alle Sitze im Parlament, die Kelantan vertreten. Der Sieg erlangte die von der PAS angeführte Oppositionskoalition Angkatan Perpaduan Ummah. 1995 gewann die PAS mit einer weniger deutlichen Mehrheit und hatte 1999 wieder einen Wahlerfolg, nachdem sich viele Malaien wegen der Verhaftung Anwar Ibrahims von der UMNO abwendeten. 2004 verteidigten die Islamisten nur knapp die Mehrheit in Kelantan.

Die PAS versucht seit langem, eine strikte Interpretation der islamischen Gesetze in Kelantan durchzusetzen. Inzwischen ist es zum Beispiel Vorschrift, im Supermarkt in nach Geschlechtern getrennten Schlangen anzustehen. Es gibt öffentliche Bänke nur für Männer und nur für Frauen. Vorschläge für Strafen wie die Amputation von Gliedmaßen wegen Diebstahl oder die Hinrichtung wegen Blasphemie (Hudud-Gesetze) wurden dagegen von der Zentralregierung mit Verweis auf die Verfassung abgelehnt.

Aus der Geschichte

Siehe auch den Hauptartikel: Geschichte Malaysias

Kelantan war früher ein eigenständiger Staat und im 19. Jahrhundert gegenüber dem nördlichen Nachbarn Siam (heute Thailand) tributpflichtig. Durch den Vertrag vom 13. Juni 1908 wurde Kelantan sowie Terengganu, Perlis und Kedah von Siam an Großbritannien abgetreten. Die Sultanate wurden 1909 britische Protektorate.

Während des Zweiten Weltkrieges wurde Kelantan 1941 als erster Ort in Malaya von den Japanern besetzt und an Thailand abgetreten. Nach dem Krieg wurde es 1945 wieder britische Kolonie.

Am 1. Februar 1948 wurde Kelantan Teil der Föderation Malaya und am 31. August zusammen mit dem Rest der Föderation unabhängig. Am 16. September 1963 wurde es ein Staat Malaysias.

Bänke || Liste der größten Banken in Kroatien

Nr. Institut Bilanzsumme Veränderung Bruttogewinn vor Steuern Grundkapital
in Tausend Kuna in Prozent in Tausend Kuna in Tausend Kuna
1. Zagrebačka banka d.d. (Zaba) 66.187.318 4,37 467.444 6.008.766
2. Privredna banka Zagreb d.d. 50.534.671 5,56 519.557 4.370.887
3. Erste & Steiermärkische Bank d.d. 32.764.352 7,67 207.253 1.730.994
4. Raiffeisenbank Austria (RBA) d.d. 29.824.663 4,06 251.256 2.909.363
5. Splitska banka d.d. 24.406.431 4,45 153.686 1.688.030
6. Hypo Alpe-Adria-Bank d.d. 20.307.673 5,18 117.798 2.149.455
7. Hrvatska poštanska banka d.d. 10.130.582 38,72 67.458 731.196
8. OTP banka Hrvatska d.d. 9.258.780 6,69 64.990 688.028
9. Slavonska banka d.d. 8.217.867 14,46 40.536 1.040.042
10. Volksbank d.d. 4.872.298 23,72 14.797 435.837
11. Međimurska banka d.d. 2.297.879 4,11 22.912 207.305
12. Podravska banka d.d. 1.875.821 4,08 6.689 164.513
13. Istarska kreditna banka Umag d.d. 1.741.124 2,32 11.902 136.856
14. Jadranska banka d.d. 1.675.642 1,78 10.046 180.278
15. Croatia banka d.d. 1.440.506 -1,42 584 148.216
16. Karlovačka banka d.d. 1.227.342 9,14 5.106 77.373
17. Banka Sonic d.d. 1.054.117 32,03 7.809 78.533
18. Credo banka d.d. 1.027.169 1,70 1.759 80.154
19. Partner banka d.d. 948.706 -8,05 14.529 139.911
20. Štedbanka d.d. 940.919 6,18 32.374 232.111
21. Kreditna banka Zagreb d.d. 894.194 -2,11 11.731 143.594
22. Centar banka d.d. 893.268 6,68 4.528 161.114
23. Slatinska banka d.d. 881.381 2,12 6.919 131.771
24. Banka Kovanica d.d. 788.919 13,24 942 52.021
25. Imex banka d.d. 631.682 5,09 4.452 69.824
26. Varaždinska banka (VABA) d.d. 617.060 95,97 -839 61.563
27. Nava banka d.d. 421.144 15,76 1.799 86.466
28. Kvarner banka d.d. 396.634 17,49 3.525 69.066
29. Požeška banka d.d. 356.883 -4,93 -1.251 10.780
30. Gospodarsko-kreditna banka d.d. 344.577 -9,89 8.863 90.871
31. Samoborska banka d.d. 325.466 -1,13 1.808 67.097
32. Banka Brod d.d. 222.560 18,48 3.161 41.983
33. Splitsko-dalmatinska banka d.d. 155.967 3,34 1.326 43.200
34. Primorska banka d.d. 111.216 -0,86 -1.487 40.987

Stand: 30. Juni 2006

Bänke || Färöboot

Das Färöboot (färöisch: føroyskur bátur) ist ein spezieller Bootstyp, den es in dieser Form nur auf den Färöern gibt. Für die Färinger ist es ein handwerkliches Kulturgut ersten Ranges.

Das Färöboot stammt direkt vom Wikingerschiff ab. Ursprünglich kommt es aus Norwegen, und später baute man es aus Treibholz und importierten Brettern selber. Für die schlanke und leichte Bauweise der seetüchtigen Boote waren verschiedene Faktoren ausschlaggebend:

  • Starke Strömung in den färöischen Sunden und raue See auf dem offenen Nordatlantik
  • Starke Fallwinde in den Sunden und Fjorden durch die hohen Berge.
  • Chronischer Holzmangel auf den baumlosen Färöer.

Das Färöboot war über die Jahrhunderte der einzige Bootstyp, der auf den Färöer gebaut wurde. Erst 1804 baute Nólsoyar Páll mit Royndin Fríða das erste hochseetüchtige Segelschiff der Färöer. Eine Ursache für diese lange Beschränkung auf Fahrzeuge, die eigentlich nicht für eine Atlantiküberquerung gedacht sind, lag in dem Monopolhandel über die Färöer, der es mit sich brachte, dass es keine anderen Schiffe gab als die der jeweiligen Handelsgesellschaft.

Dennoch wurde das Färöboot für Fahrten nach den Shetlandinseln, Orkneys und Schottland verwendet, um in Zeiten des Monopolhandels selber Lebensmittel zu beschaffen. Damit bewiesen diese Boote ihre Seetüchtigkeit über längere Distanzen. 1986 bewies Ove Joensen, dass man in einem Färöboot alleine nach Kopenhagen rudern kann. Seine Diana Victoria ist in seinem Heimatort Nólsoy ausgestellt. Der Naddoddur wurde 1997 zu Wasser gelassen, es ist das größte klassische Färöboot ohne Motor seit etwa 100 Jahren - ein stolzer 12er mit 14 Mann Besatzung. Hiermit ruderte und segelte die Mannschaft nach Island und Norwegen.

Traditionell ist das Färöboot also ein Ruderboot, welches auch mit einem Luggersegel versehen werden konnte, was aber immer wieder zum Kentern führte. Daher war man allgemein sehr dankbar, als die ersten Motoren aufkamen, die nun entweder als Außenborder, oder - häufiger - als Maschine eingebaut werden. Hinzu kommt bei vielen dieser Motorboote noch ein kleiner Aufbau, der einen gewissen Wetterschutz darstellt. Diese Boote werden in erster Linie für die Küstenfischerei und das Grindadráp eingesetzt.

Das Ruderboot hingegen wurde zum Regattaboot hin vervollkommnet, siehe Färöischer Rudersport.

Alte Färöboote kann man im Historischen Museum der Färöer oder im Bootsmuseum in Leirvík besichtigen. In der Christianskirkja in Klaksvík hängt ein historisches Färöboot im Kirchenschiff.

Bootsklassen

Die Färöboote werden traditionell nach der Anzahl der Ruderer, bzw. auch der Bänke (Tríbekkur = 3 Bänke) oder der Riemen auf einer Seite (Seksæringur = 6×2 Riemen) bezeichnet. Die Länge wird in Fuß gemessen, wobei der färöische Fuß (fótur, Plural føtur) dem preußischen entspricht, also 31,385 cm.

Name Länge Ruderer Besonderes
Tríbekkur ~18 ft. 2 Kleinster Färöboottyp
Tristur 18 ft. 3 Geringfügig größer als ein Tríbekkur
Fýramannafar 20 ft. 4 Auf der mittleren Bank sitzen zwei Ruderer
Fimmmannafar 21 ft. 6 Kleinste Regattaklasse der Junioren und Frauen
Seksmannafar 22 ft. 6 Kleinste Regattaklasse der Männer, größte der Frauen
Áttamannafar 24-24,5 ft. 8 Gilt als “feinstes” Färöboot
Tíggjumannafar 26-27 ft. 10 “Königsklasse” am Ende jeder Regatta
Seksæringur 28-30 ft. 12 Keine Wettkampfklasse. Dieser Typ wird heute als Motorboot gebaut
Teinæringur 40 ft. 18 Historischer Bootstyp für Atlantiküberquerungen

Bänke || Predio Canopoli

Das nach dem Grundstückseigentümer bzw. Entdecker in dessen Garten gefundene Predio Canopoli, genannte Brunnenheiligtum liegt an der Via Garibaldi in Perfugas Provinz Sassari auf Sardinien nahe der Pfarrkirche und einem Nuraghenkomplex.

Der heilige Brunnen (ital. Pozzo sacre) aus der Endphase der nuraghischen Periode wurde 1923 entdeckt, als der Besitzer seinerseits einen Brunnen bauen wollte. Er wurde teilweise ausgegraben, wobei unter anderem der berühmte bronzene “Stier von Perfugas” gefunden wurde, der heute im Museo Sanna von Sassari zu sehen ist.

1975 wurde eine erneute Grabung vorgenommen, die das seinerzeit wieder zugeschüttete Monument freilegte. Die in weißem Kalkstein gehaltene Anlage hatte wohl die übliche Form eines Schlüssellochs, beginnend mit einem 2 m breiten Vorraum, von dem aus eine schmale achtstufige Treppe zum 3 m tiefen Brunnenschacht führt, dessen Innendurchmesser etwa 1,5 m beträgt, dessen oberirdische Umbauten jedoch fehlen. Möglicherweise wurden die Arbeiten am oberirdischen Teil dieser Anlage gar nicht beendet. Im Vorraum befindet sich ein Altar, zu dessen Seiten zwei Bänke stehen.

Weblinks

http://www.ilportalesardo.it/archeo/ssperfugas.htm

Bänke || Wartberg (Rosdorf)

Der Wartberg ist ein 178,8 Meter hoher Berg im südlichen Gemeindegebiet von Rosdorf (bei Göttingen). Er hat eine Länge von 400 m.

Der Wartberg stellt besteht aus Gipskeuper und Löss. Er säumt das Leinetal südlich von Göttingen. Der Rosdorfer Wartberg ist aufgrund seiner geografischen Lage zu Rosdorf ein Naherholungsgebiet für Kinder und Erwachsene. Im Winter nutzen die Kinder die Rodelbahn und die Erwachsenen den Grillplatz. Das Wäldchen eignet sich hervorragend für Spaziergänge. Im Osten des Berges schließt sich der Kleingärtnerverein Flora e.V. an. Im Süd-Westen unterhalb des Berges befindet sich der Wartberg-Kreisel bis zur A 7-Anschlussstelle von Mengershausen Mengershausen.

Vom südlichste Punkt des Wartbergs ist das Leinetal bis Friedland einsehbar. Hier bieten einige hölzerne Bänke auch Ausblicke in die Umgebung und zu dem Berg Hoher Hagen bei Dransfeld. Auf seiner nördlichen Seite befindet sich der Grillplatz mit Blick auf Göttingen.

Bänke || Gönneranlage

Die Gönneranlage in Baden-Baden ist ein direkt an der Oos gelegenes Schmuckstück mitten im Bereich der Lichtentaler Allee. Die Anlage wurde vom deutsch-amerikanischen Kaffeekönig Hermann Sielcken gestiftet, nach dem Baden-Badener Oberbürgermeister Albert Gönner benannt, von Professor Max Laeuger entworfen und zwischen 1909 und 1912 angelegt.

In dem streng symmetrisch angeordneten Heckengarten werden seit 1952 Rosen angebaut und gepflegt. Mittlerweile können ungefähr 360 Rosensorten gezählt werden.

Betritt man die Gönneranlage über die Josephinenbrücke, so erblickt man jenseits einer von Rosenbüschen flankierten Rasenfläche den Josephinenbrunnen mit großem Bassin, in dem Goldfische und Teichrosen zu finden sind.
Der Brunnen wurde von dem Münchner Bildhauer Joseph Flossmann (1862-1914) im Jugendstil entworfen. Die linke Figur personifiziert die Badekur, die rechte Figur die Trinkkur.

Brücke und Brunnen sind übrigens nach Frau Sielcken, der Ehefrau des Stifters benannt. Bänke und Tischgruppen laden zum Verweilen und zum Genießen der Rosenpracht ein.

Zu erreichen ist die Gönneranlage über die Lichtentaler Allee oder die Ludwig-Wilhelm-Straße.

Bänke || Ernst-Jandl-Park

Der Ernst-Jandl-Park ist ein kleiner Beserlpark auf der Wieden in Wien, Schlüsselgasse 4.

Der nur 300m² kleine Park in der Schlüsselgasse 4 hieß bis 4. Oktober 2005 Schlüsselpark und wurde zu Ehren von Ernst Jandl nach ihm umbenannt. Jandl arbeitete in der Nähe des Parks, in der Waltergasse, als Gymnasiallehrer.

Im Park finden sich eine Rutsche, mehrere Bänke sowie ein Sandkasten. Bei Einbruch der Dunkelheit werden die Tore des Areals geschlossen.

Bänke || Boudinage

Boudinage (nach franz. boudin für Blutwurst) bezeichnet in der Geologie eine bestimmte Art von Gesteinsgefüge. Dieses Gefüge entsteht durch die Zerrung von gebankten Gesteinen, wobei Bänke in getrennte einzelne Gefügeeinheiten (sogenannten Boudins) zerfallen, für die eine kantengerundete, ellipsoide Form typisch ist, und die schließlich vollständig vom vorher anliegenden Gestein umgeben sind. Oft findet man zwischen einzelnen Boudins abgeschiedene Minerale (z. B. Kalzit oder Quarz).

Bänke || Ruhbank

Als Ruhbank bezeichnet man eine ein- oder dreigliedrige steinerne Bank.

Diese Bänke wurden in Zeiten, in denen man schwere Lasten noch auf dem Kopf und auf dem Rücken beförderte, aufgestellt. Wichtig war, dass die Benutzer ihre Krätten etc. nach der Rast selbstständig wieder aufnehmen konnten, deshalb hatte jede Ruhbank einen besonders hohen Teil, auf dem diese Lasten abgestellt werden konnten. Bei der dreigliedrigen, abgestuften Version dienten die niedrigen Teile zum Sitzen.

Solche Bänke gab es im Nordelsass, in der Pfalz, im Kraichgau und im Neckarland. Dort waren sie weit verbreitet. Etliche von ihnen sind erhalten geblieben oder in den letzten Jahren restauriert worden. Sie dienen heute jedoch nur noch als Kulturdenkmal und nicht mehr dem praktischen Zweck.

Es gibt eine Reihe von örtlich unterschiedlichen Bezeichnungen für diese Bänke: Bekannt sind Gruobbank, Gruabets, Gruhe, Gruobe, auch Gruge, Gruhbank oder Grugstatt. In der Südpfalz und dem Nordelsass werden diese Steinbänke als Napoleonsbänke bezeichnet.