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Bänke || Ruhrsandstein

Als Ruhrsandstein wird ein entlang der Ruhr in Nordrhein-Westfalen, Deutschland vorkommender Sandstein bezeichnet, der als Baumaterial vielfältige Verwendung findet.

Vorkommen

Oberflächennahe Gesteinsvorkommen des Ruhrsandsteins befinden sich grundsätzlich nördlich der Ruhr im Ardeygebirge bei Dortmund sowie westlich davon auf beiden Seiten des Ruhrtals bis nach Mülheim. Geologen bezeichnen im engeren Sinne nur den Sandstein der “(Unteren und Oberen) Sprockhöveler Schichten” als Ruhrsandstein.

Entstehung

Der Ruhrsandstein entstand aus Fluss-Sedimenten vor etwa 290 Millionen Jahren im so genannten “Namur C”, einem Zeitabschnitt des Oberkarbon. Bei den Bewegungen der Erdkruste wurde die Schichten des Karbon gefaltet und verdichtet (Variskische Faltung). Aus diesen Bewegungen heraus entstanden Klüfte im Gestein (Risse quer zur Streichrichtung der Bänke).

Eigenschaften

Der Ruhrsandstein zeichnet sich - im Gegensatz zu den meisten anderen in Mitteleuropa gewonnenen Sandsteinen - durch geringe Wasseraufnahme, sehr hohe Druckfestigkeit, Abriebfestigkeit und Verwitterungsbeständigkeit aus.
Er hat graue, gelbliche, rötliche und bräunliche Farbtöne. Die Eintönungen entstehen insbesondere durch Oxidationsprozesse (Eisenhydroxid, Limonit). Die glänzenden Partikel im Ruhrsandstein stammen zumeist vom Muskovit-Glimmer. Einige Schichten enthalten auch Knollen aus Eisenerz. Gelegentlich findet man im Ruhrsandstein Versteinerungen von Pflanzen (Schuppenbäume, Farne und so weiter) als Treibgut.

Verwendung

Viele sakrale und profane Bauten im Ruhrgebiet wurden mit Ruhrsandstein errichtet. Er wird auch heute (Stand 2004) noch in sechs Steinbrüchen abgebaut. Für viele Mauern wird er aber auch genutzt.

Bänke || Wildfluss

Als Wildfluss bezeichnet man einen Fluss, der nicht durch künstliche Bauten reguliert und verändert wurde.

Wildflüsse fließen bei geringem Gefälle häufig mit vielen Mäandern durch die Landschaft. Abgelagerte Sedimente können Sand- und Schotterbänke bilden, die Flussinseln bilden, Flussarme vom Hauptfluss abtrennen und sogar den ganzen Flusslauf verlegen können.

Als Wildfluss bezeichnet man auch oft Flüsse, die besonders starke Strömungen und / oder Stromschnellen haben. Siehe Wildwasser.

Bänke || Denklehrpfad

Der Denklehrpfad ist der ironische Name eines Denkmals für die Helden des Geistes in Grebenstein (Nordhessen). Auf dem Pfad kann man einen 13-teiligen Aufstieg durch 2500 Jahre Philosophiegeschichte von Heraklit bis Wittgenstein durchwandern.

Der Pfad beginnt am Burgtor mit einem Zitat Heraklits: „Die Sonne ist so breit wie ein menschlicher Fuß.“ und endet auf der Aussichtsplattform der Burgruine mit dem Wittgenstein-Zitat: „Steige immer aus den kahlen Höhen der Gescheitheit in die grünenden Täler der Dummheit.

Die Zitate sind in tonnenschwere Bänke aus rotem chinesischen Granit eingemeißelt.

Für 2007 sind die Erstellung eines zweiten Pfades mit dem Namen „Denklehrpfad II: der morgenländische Weg“ und eines dritten Pfades mit dem Namen „Denklehrpfad III: ein literarischer Parcours von Homer bis Handke“ geplant.

Bänke || Windfus

Lage

Lage von Windfus in Reichshof

Eckenhagen Hähnen
Blankenbach Hespert
Buchen
Daten
Einwohner:</br>(Stand: 01. Januar 2006) 354
Geografische Lage:
Höhe über NN: 342 m
Postleitzahl: 51580
Telefonvorwahl: 02265
KFZ-Kennzeichen: GM
Bilder

Windfus, ist ein Ort von 106 Ortschaften der Gemeinde Reichshof im Oberbergischen Kreis im Regierungsbezirk Köln in Nordrhein-Westfalen Deutschland.

Lage und Beschreibung

Die nächstgelegenen Zentren sind Gummersbach (10 km nordwestlich), Köln (54 km westlich) und Siegen (46 km südöstlich).

Erstnennung

1575 wurde der Ort das erste Mal urkundlich erwähnt und zwar “Ort in der Karte von Arnold Mercator.”

Schreibweise der Erstnennung: Windfuoß Klaus Pampus: Urkundliche Erstnennungen oberbergischer Orte, ISBN 3-88265-206-3= Ort in der windgeschützten Mulde

Geschichtlich ist das Dorf Windfus eingebettet in die Historie des ehemaligen Reichshofes Eckenhagen, wie ihn Kaiser Barbarossa, seinem Kanzler und Erzbischof von Köln, Rainald von Dassel, im Jahre 1167 zum Geschenk machte.

Ab 1960 erweiterte sich Windfus, das zu diesem Zeitpunkt aus dem alten Ortskern mit seinen 10 Häusern bestand, erheblich.

Viele Bewohner aus den Ostgebieten siedelten sich neben Menschen aus den Städten von Rhein und Ruhr in dem Tal am Puhlbruch an.

Die Einwohnerzahl liegt heute bei rund 320.

Damit konnte die Basis für eine funktionierende Ortsgemeinschaft gelegt werden, in die alle - die Alt-Ortsansässigen wie Zugereisten - ihre Begeisterung für die Heimat einbringen konnten.
Diese Begeisterung brachte Windfus im November 1979 die Goldplakette im Landeswettbewerb “Unser Dorf soll schöner werden” ein.

1998 löste sich die Ortsgemeinschaft Windfus auf. Einige Mitglieder gründeten dann die Interessengemeinschaft Grillhütte.

Der Waldlehrpfad soll den interessierten Bürger anhand der aufgestellten Schilder über unsere Pflanzen und Tiere informieren, und dem Besucher die Schönheit der Landschaft und des Waldes erschließen. Er ist in drei Rundwanderwegen eingerichtet und bringt den Besucher an die jeweilige Ausgangsstelle zurück.

Wer Erholung in der Natur sucht, findet sie auf dem Waldlehrpfad. Die Anlage bietet dem naturverbundenen Menschen ein lohnendes Ziel. An Abwechslungen fehlt es nicht. Die vielseitigen Einrichtungen geben jedem etwas.

Überall laden Bänke und Schutzhütten zum Ausruhen ein. Sehenswert ist die Naturwaldzelle.

Bei der Gestaltung dieses Waldlehrpfades, der 1965 gegründet wurde, hat die Waldjugend Windfus regen Anteil. In Zusammenarbeit mit dem Forstamt Eitorf wird der Lehrpfad laufend gesäubert, betreut und ergänzt. Auch die Schaukästen am Wege werden von der Waldjugend mit Anschauungsmaterial bestückt.

  • Grillplatz

Die Vermietung der modernen Grillhütte erfolgt durch die Interessengemeinschaft Grillhütte

  • Forsthaus Windfus

Altes preußisches Forsthaus

  • Waldgebiet Puhlbruch

Das 564ha große Waldgebiet beherbergt einzigartige Bereiche mit seltenen geschützten Pflanzen und Tieren.

Quellen

Bänke || RIMM

RIMM (Rambus In-Line Memory Module) ist ein Speichermodul für die Rambus-Architektur.

Ein RIMM besitzt 184 Kontakte auf beiden Seiten und kann 16 Speicherbausteine aufnehmen. Die Datenbreite beträgt 16 Bit (18 mit ECC).

Funktionsprinzip

Die Rambus-Lösung besteht aus drei Komponenten:
Rambus-Controller, Rambus-Channel und RDRAM.

Die Rambus-Architektur kann mehrere unabhängige Rambus-Channels verwalten.
Das Channel Interface von Rambus enthält einen nur 16- oder 18-Bit-(mit ECC) breiten Datenbus. Der Adressbus besitzt eine Breite von 8 Bit und hat getrennte Leitungen für die Zeilen- und Spaltenansteuerung.
Vorteil: Gleichzeitige unabhängige Zugriffe auf Zeilen und Spalten sind möglich, während noch Daten des vorhergehenden Befehls übertragen werden.

Jedes einzelne RDRAM-IC besitzt die volle Datenbreite des Channels. Gegenüber 64-Bit-Speicherbussen muss aber die Taktung des Channels entsprechend hoch sein, um konkurrenzfähige Bandbreiten zu erreichen. Die derzeit maximale Taktfrequenz ist mit 600 MHz und durch Ausnutzung beider Taktflanken mit effektiv 1200 MHz extrem hoch. Ein Maximum von 2,4 GByte/s ist bei jedem einzelnen Chip und somit pro Channel erreichbar. Bei zwei Channels verdoppelt sich die maximale Bandbreite entsprechend auf 4,8 GByte/s. Für 667 und 800 MHz schnelle Chips liegen immerhin schon die Spezifikationen vor.

Datentransfer

Der interne Datentransfer eines RDRAMs zur Speichermatrix unterscheidet sich von der Datenbreite und Taktung des Channels erheblich: Intern wird ein 128-Bit-breiter Datenpfad (144 Bit mit ECC) mit einer Taktfrequenz von 100 MHz genutzt. Somit lassen sich alle 10 ns 128 Bit von und zur Speichermatrix transferieren - dies entspricht der Channel-Transferrate von 1,6 GByte/s. Eine interne RDRAM-Logik teilt die Daten in 16-Bit-Pakete auf, bevor sie über die I/O-Pins mit der Channel-Taktfrequenz von 800 MHz auf den Bus übertragen werden.Durch die volle Datenbreite der ICs verteilen sich die Daten bei Zugriffen nicht über alle Bausteine, sondern sind zusammenhängend in einem Chip gespeichert. Nachteil: Die Chips erhitzen sich bei Burst-Zugriffen stark, was zusätzliche Kühlmaßnahmen erfordert. Rambus-Module sind deshalb mit einem zusätzlichen Kühlblech versehen, das für eine ausreichende Wärmeabfuhr sorgen soll.
Jeder Channel kann bis zu 32 RDRAM-Chips verwalten. Ein Interleaving mit überlappenden Transfern zwischen den Chips und dem Rambus-Controller hebt die Effizienz für einen kontinuierlichen Datenstrom. Hinzu kommt die hohe Bankanzahl der einzelnen RDRAMs. Bis zu 16 Bänke pro IC können parallel Befehle abarbeiten und sorgen für hohe Effizienz bei starkem Datenverkehr auf dem Bus.

Verwendung

Nachdem Intel die Unterstützung für RDRAM durch eigene Chipsätze einstellte, werden RIMM-Module nur noch in Servern bzw. Supercomputern von z.B. Cray und HP eingesetzt. Die RIMM-Preise sind deshalb sehr hoch.

Bänke || Splitska banka

Splitska banka d.d.
Firmeninformation
Firma Splitska banka d.d.
Unternehmensform Aktiengesellschaft
Gründung ? in Split/Kroatien
Firmensitz Split
Vorstandsvorsitzender Pierre Boursot
Mitarbeiter 1.175
Bilanzsumme 3,34 Milliarden EUR (2005)
Kontakt
Adresse Splitska banka d.d.
Ruđera Boškovića 16
21000 Split
Kroatien
E-Mail info@splitskabanka.hr
Webseite http://www.splitskabanka.hr

Die Splitska banka d.d. (deut. Bank von Split) ist ein Kreditinstitut aus Kroatien in der Rechtsform einer Aktiengesellschaft mit Sitz in Split/Kroatien und seit 30. Juni 2006 zugehörig zur Bankengruppe Société Générale aus Frankreich.

Die Bank hat nach eigenen Angaben 9 % Marktanteil und gehört zu den größten Banken in Kroatien. Sie unterhält 112 Geschäftsstellen und hat mehr als 460.000 Kunden, davon mehr als 2.000 Firmen.

Geschichte

Vor der Übernahme durch die Unicredit wurde die kroatische Splitska banka, 2002 von der Bank Austria um 132 Mio. Euro erworben, wurde im Zuge der Eingliederung der Bank Austria in die Unicredit wegen Beachtung von EU-Kartellrichtlinien an die französische Société Générale um rund 1 Mrd. Euro veräußert. Als Ersatz ist die Bank Austria nun für den kroatischen Marktführer, die Zagrebačka banka, zuständig, die sie aus dem Besitz der Konzernmutter zugeteilt bekommen hat.

Kennzahlen

Die Bilanzsumme der Bank beträgt 24.406.431.000 Kuna (ca. 3.343.346.712 Euro)

Bruttogewinn vor Steuern: 153.686.000 Kuna (ca. 21.052.876 Euro)

Grundkapital: 1.688.030.000 Kuna (ca. 231.236.986 Euro)

Stand: 30. Juni 2006

Quelle: [1]

Bänke || TRIPS-Prozessor

Der TRIPS-Prozessor (Tera-op, Reliable, Intelligently adaptive Processing System) ist ein Forschungsprozessor der University of Texas at Austin. Die Prozessorarchitektur ist so ausgelegt, dass sich weitere Kerne möglichst einfach hinzufügen lassen. Das Projekt wird von IBM und der DARPA gefördert.

Die TRIPS-Architektur soll ein Nachfolger der gängigen RISC-Architektur werden und wird als EDGE-Architektur bezeichnet. Die EDGE-Architektur weist Blöcke auf, die elementare Anweisungen unabhängig voneinander ausführen, sowie Datengesteuerte (out-of-order) Anweisungsausführung.

TRIPS wird entwickelt um Prozessoren mit mehr als einem Teraflop zu realisieren. Auch Intels Terascale-Prozessor wird in diesem Zusammenhang entwickelt, basiert jedoch auf einer anderen Architektur mit gleichartigen Rechenelementen.

Aufbau der Architektur

Der TRIPS-Prozessor besteht aus einer oder mehreren Arithmetisch-logische Einheit (ALU), Caches und Registern. Die ALUs führen Ganzzahl und Gleitkomma-Rechenoperationen aus. Für Daten und Instruktionen sind getrennte Caches vorgesehen. Zusätzlich sind mehrere Übersetzungspuffer (TLB) vorgesehen, welche virtuelle auf physische Adressen abbilden.

Bei den Registern unterscheidet man beim TRIPS zwischen allgemeinen und speziellen Registern (Special Function Register, SFC). Allgemeine Register werden verwendet um beliebige Daten oder Adressen zu speichern. Spezialregister sind für die Konfiguration und Kontrolle des Prozessorstatus zuständig.

Im Gegensatz zu herkömmlichen RISC-Prozessoren definiert der TRIPS-Prozessor eine Reihe von internen Queues und sind Teil des Befehlssatzes und des Datenflussmodells. Dies ermöglicht es eine Serie von Anweisungen als Block auszuführen, anstatt immer nur einzelne Befehle. Die Anweisungs-Queue (Instruktion-Queue, IQ) kann hierbei bis zu 128 Instruktionen gleichzeitig verarbeiten, die Lese-Queue (Read-Queue, RQ) puffert 32 Lesezugriffe auf allgemeine Register und die Schreib-Queue (Write-Queue, WQ) puffert bis zu 32 schreibende Zugriffe auf allgemeine Register. Eine zusätzliche Laden- und Halten-Queue (Load & Store Queue, LSQ) puffert 32 Speicherzugriffe. Queues puffern hierbei nur transiente Zustände, während persistente Zustände in Registern, Caches und dem Systemspeicher gehalten werden.

Der Rest des TRIPS besteht aus einem systemweiten Netzwerk, welches die einzelnen Rechenblöcke miteinander verbindet. Zugriffe von Prozessoren, die über dieses Netzwerk auf einen gemeinsamen Speicher zugreifen wollen, werden von einem Systemkontroller gesteuert.

Implementierung

TRIPS-Prozessoren werden aus einzelnen Kacheln (Tiles) aufgebaut, wobei jedes Tile eine elementare Funktion erfüllt. Die einzelnen Tiles werden in eine zweidimensionalen Anordnung (Array) gebracht. Man unterscheidet hierbei die folgenden Arten von Tiles:

  • die Execution Tiles (ET) enthalten IQ und ALU.
  • die Register Tiles (RT) enthalten allgemeine Register, RQ und WQ.
  • die Data Tiles (DT) enthalten Daten-Cache, Daten-TLB und LSQ.
  • die Instruction Tiles (IT) enthalten Anweisungs-Cache und Anweisungs-TLB.
  • das Global Control Tile (GT) enthält die Spezialregister und die Logik des globalen Prozessorkontrollers.

Die meisten Prozessorresourcen werden zusätzlich in Bänke unterteilt und können somit auf mehrere Tiles verteilt sein. Die TRIPS-Architektur bildet dadurch eine Grid-Architektur auf Prozessorebene. Dies erlaubt hohe Taktfrequenzen, hohe Parallelität der Instruktionen und gute Erweiterbarkeit. Da es in einer solchen Grid-Architektur zu hohen Latenzen kommen kann, wenn Daten von einem Tile zu einem weit entfernten Tile gebracht werden müssen, könnte es hierbei jedoch zu Skalierungsproblemen kommen, weshalb die Skalierbarkeit des Systems derzeit noch eingehender anhand von Prototypen untersucht wird.

Ein Vorteil der Architektur ist es, dass die Queues und Register durch eine mehrfache Ausführung identischer Tiles mehrfach vorhanden sind. Dadurch können eine sehr hohe Anzahl an Instruktionen sowie bis zu vier Threads parallel und dadurch gleichzeitig bearbeitet werden.

Erster Prototyp

Im ersten – im Frühling 2007 realisierten – TRIPS-Prototypen werden zwei TRIPS-Prozessorkerne und ein L2-Cache (Secondary Memory System) mit Schnittstellen zur Peripherie des Mainboards auf dem Prozessor-Die gefertigt.

Tiles im Secondary Memory System
Kürzel Name Beschreibung
NT Network-Tile Bilden ein Netzwerk in welchem Daten aus und in den Speicher transportiert werden.
MT Memory-Tile Bilden den Speicher des L2-Cache in welchem Daten gespeichert werden.
DMA Direct Memory Access Kontroller für den Speicherdirektzugriff (Northbridge)
SDC Static DRAM Controller Bietet Speicherzugriff auf die SDRAM-Bänke des Arbeitsspeichers
EBC External Bus Controller Stellt die Verbindung mit Bussen (Southbridge) her, welche sich außerhalb des Prozessors befinden und kümmert sich um Unterbrechungsanforderungen (Interrupt Request, IRQ) und externen Busschnittstellen (External Bus Interface, EBI).
C2C Chip-to-Chip Connector Dient dazu um eine direkte Verbindung mit anderen TRIPS-Prozessoren herzustellen. Der C2C ist im TRIPS-Prozessor vierfach vorhanden um Arrays aus TRIPS-Prozessoren zu bilden um damit Rechencluster aufbauen zu können.

Der Prototyp wurde in einem 130 nm Prozess als ASIC gefertigt und besteht aus etwa 170 Millionen Transistoren. Der TRIPS-Prozessor beherrscht 4-faches Multithreading und kann bis zu 16 Instruktionen je Takt und Prozessor bei einer Taktfrequenz 500 MHz ausführen. Dies resultiert in einer Spitzenleistung von 16 GOps (16 Milliarden Operationen je Sekunde).

Mikrobusse

Die einzelnen Tiles im Array werden untereinander über einfache Mikronetzwerke verbunden. Man unterscheidet hierbei die in der folgenden Tabelle aufgeführten Mikrobusse:

Mikrobusse
Kürzel Name des Busses
∎∎∎ GDN Global Dispatch Network
∎∎∎ GSN Global Status Network
∎∎∎ OPN Operand Network
∎∎∎ GCN Global Control Network
∎∎∎ OCN On Chip Network
∎∎∎ GRN Global Refill Network
∎∎∎ ESN External Store Network
∎∎∎ DSN Data Status Network

Die in der Tabelle aufgeführten Farben entsprechen hierbei den Farben der Busse in der nebenstehenen Abbildung.

Execution Tile

Jeder der 16 Execution Tiles besteht aus einer einfachen Daten-Pipeline, einer Bank von 64 Reservierungsstationen (reservation station) und einer Integer- sowie einer Gleitkomma-Einheit. Alle Einheiten mit Ausnahme der Divisionseinheit sind als Pipeline-Architektur ausgeführt. Die Divisionseinheit benötigt 24 Takte.

Die Reservierungsstationen enthalten je acht Anweisungen für jeden der acht TRIPS-Blöcke, wodurch die TRIPS-Blöcke kontinuierlich angesteuert werden. Jede Reservierungsstation besitzt Felder für zwei 64-Bit Operanden und einem 1-Bit Prädikat.

Register Tile

Die Mikroarchitektur des TRIPS-Prozessors wird in Register und Bänke unterteilt um den Stromverbrauch und die Zeitverzögerungen zu verringern. Jedes Register Tile enthält eine Bank sowie eine Verbindung mit dem Operand Network. Dies erlaubt es dem Compiler wichtige Schreib/Lese-Anweisungen in einem Register zu platzieren, welches sich nahe dem zu beschreibenden bzw. auszulesenden Register befindet.

Daten, welche sofort nach der Definition gelesen werden, werden vom Compiler nicht im Register abgelegt, wodurch die Datendurchsatz-Bandbreite des Registers um etwa 70% niedriger ausfallen kann als bei einem Register eines RISC- oder CISC-Prozessors. Die vier verteilten Bänke haben deshalb trotz einer geringen Anzahl an Anschlüssen (2×Lesen und 1×Schreiben) eine ausreichende Bandbreite.

Jeder der vier Register Tiles enthält eine 32-Register große Bank für jeden der vier vom Kern unterstützten SMT-Threads. Auf diese Weise sind für jeden Thread 128 Register verfügbar, welche auf die 128 Register großen Bänke der Register Tiles verteilt werden.

Zusätzlich enthält jedes Register Tile eine Schreib- und eine Lese-Queue. Die Schreib-Queues enthält bis zu acht Lesezugriffe und die Lese-Queue enthält bis zu acht Schreibzugriffe. Die Queues stellen eine dynamische und kontinuierliche Weiterleitung der Zugriffe auf die Register sicher.

Data Tile

Jedes Data Tile ist ein Teilnehmer im Operand Network. Es enthält eine 2-Wege L1-cache Bank mit 8kB Größe. Virtuelle Adressen sind über die Data Tiles in einem Interleaving-Verfahren in einer Cache-Reihe mit 64 Bytes verteilt.

Zusätzlich zur L1-Cache Bank enthält jedes Data Tile eine Kopie der Laden-/Speichern-Queue, eine Abhängigkeitsvorhersage, einen rückseitig zusammenführenden Schreibpuffer mit einem Eintrag, einer Daten-TLB und einem modellspezifischen Halte-Register (Modell Specific Hold Register, MSHR). Das MSHR behandelt bis zu 16 Anfragen für bis zu vier Cache-Lines.

Da die Data Tiles im Netzwerk verteilt sind, wurde eine speicherseitige Abhängigkeitsvorhersage implementiert, welche mit jeder Datencachebank berbunden ist. Die Abhängigkeitsvorhersage in jedem Data Tile verwendet einen 1024 Bit langen Bitvektor. S. Sethumadhavan, R. McDonald, R. Desikan, D. Burger und S. W. Keckler: Design and implementation of the TRIPS primary memory system; International Conference on Computer Design, Oktober 2006

Instruction Tile

Das Instruction Tile beherbergt einen lokalen 2-Wege 16kB L1-Cache und wird vom Global Control Tile angesteuert. Das Global Control Tile enthält hierfür eine Tabelle welche die Position der Daten in den Instruction Tiles speichert.

Jedes der fünf 16kB Bänke speichert einen 128-Byte großen Block. Hierdurch macht der L1-Cache in Summe 640 Bytes aus und wird auf 128 Blöcke verteilt.

Global Control Tile

Das Global Control Tile enthält Anweisungscache Tag-Arrays, die Anweisungs-TLB (I-TLB) und die Nächster-Block Vorhersage (next block predictor). Das Global Control Tile behandelt das Management für die TRIPS-Blockverwaltung.

Die Blockverwaltung beinhaltet hierbei die Vorhersage, Fetching, Weiterleitung (Dispatching), Vervollständigungsdetektierung, Leeren des Caches (flushing) bei Falschvorhersagen oder Interrups, sowie das Commit.

Zudem enthält das Global Control Tile spezielle Register um die Spekulations-, Ausführungs- und Threading-Modi an die jeweiligen Anforderungen anzupassen.

Memory Tile

Der TRIPS-Prototyp besitzt einen 1 MB große statischen NUCA-SpeicherC. Kim, D. Burger und S. W. Keckler: An adaptive, non-uniform cache structure for wire-delay dominated on-chipcaches; International Conference on Architectural Support for Programming Languages and Operating Systems, Seiten 211–222, Oktober 2002, welcher in 16 Speicher-Tiles (Memory Tile, MT) unterteilt wird. Jedes Memory Tile enthält eine 64kB große 4-Wege Speicherbank. Zudem enthalten die Memory Tiles einen OCN-Router sowie einem MSHR mit einem einzelnen Eintrag.

Jede Speicherbank kann über einen Konfigurationsbefehl vom OCN als L2-Cache oder als Notizspeicher konfiguriert werden. Jedes IT/DT-Paar verfügt über eine eigene Schnittstelle zum Secondary Memory System. Dadurch wird eine hohe Bandbreite vom Speicher zu den Kernen gewährleistet um Streaming-Anwendungen zu ermöglichen.

siehe auch: Datenstrom

Network Tile

Um das Speichersystem der Memory Tiles herum sind die Network Tiles angeordnet. Die Network Tiles enthalten eine programmierbare Routingtabelle mit welchem das Ziel einer Speicheranforderung bestimmt wird. Durch die Ansteuerung der TLBs und der NTs über das Programm kann der Speicher auf verschiedene Arten aufgeteilt werden.

Programmierung

Der TRIPS-Prozessor verwendet eine Block-Atomare Ausführung. Dies bedeutet, dass Anweisungen nicht einzeln sondern als Block verarbeitet werden. Ein Programm Zähler (program counter, PC), wobei es sich um einen Zeiger handelt, speichert die aktuell ausgeführte Stelle im Programm.

Ein Programm-Block besteht hierbei aus dem Laden von Daten (Fetch), dem Ausführen einer Reihe von Anweisungen (Execute), sowie dem Zurückschreiben von Daten in den Speicher (Commit). Im Programm-Block werden bis zu 128 Befehle zusammengefasst. Sobald in einem dieser Befehle ein Fehler auftritt wird der ganze Block, ohne die Möglichkeit die Fehlerstelle exakt zu bestimmen, verworfen.

Der TRIPS-Prozessor kann durch Pipelining-Techniken bis zu 8 Programm-Blöcke gleichzeitig verarbeiten. Hierbei wird die Sprungvorhersage eingesetzt um den nächsten zur Ausführung benötigten Block abzuschätzen.

Datenflussausführung

Die einzelnen Anweisungsblöcke werden nicht wie in traditionellen Prozessoren in der Reihenfolge der Anweisungen verarbeitet, sondern in der Reihenfolge des Datenflusses. Die Abhängigkeiten der Anweisungen voneinander werden direkt in den Anweisungen selbst gespeichert. Eine Anweisung wird ausgeführt sobald alle von der Anweisung benötigten Daten verfügbar sind.

Sprungausführung

Die meisten Befehle des TRIPS Prozessors sind so ausgelegt, dass ihre Ausführung vom erfolgreichen Test eines logischen Vergleichs mit einem booleschen Ergebnis abhängig gemacht werden kann. Jede Anweisung ist hierfür von einem Tristate-Prädikat abhängig. Eine Anweisung wird daher entweder immer ausgeführt, oder nur wenn das zugehörige Prädikat wahr bzw. falsch ist. Das Prädikat kann jedoch nur innerhalb eines Anweisungsblocks verwendet werden.

Sollen Werte in Folge eines Sprunges nicht verändert werden, so wird eine null-Anweisung ausgeführt, welche ein NULL-Token bewirkt. Erreicht ein NULL-Token eine Speicher- oder Schreibanweisung, so wird diese Anweisung nicht ausgeführt, wodurch der Speicherzustand gehalten wird.

Schwieriger ist hierbei der Zusammenhang mit dem bedingten Laden von Daten aus dem Speicher. Da der Speicher sehr langsam ist sollten keine Daten geladen werden die nicht benötigt werden. Allerdings kann jedoch meist erst zur Laufzeit bestimmt werden kann ob dies erforderlich ist. Wird von der LSQ festgestellt, dass ein Wert geladen und zur Ausführung gebracht wurde ohne dass eine Anweisung diesen benötigt (Page-Miss), muss der Anweisungsblock erneut ausgeführt werden. Deshalb wird ein load dependance predictor eingesetzt um eine Abhängigkeitsanalyse durchzuführen. Dadurch kann zumeist festgestellt werden ob ein Wert tatsächlich aus dem Speicher geladen werden muss.

Datenformate

Die TRIPS Architektur unterstützt Datenbreiten mit 8 Bit (Byte, Oktett), 16 Bit (Halbwort), 32 Bit (Wort) und 64 Bit (Doppelwort). Die Interpretation der Daten als vorzeichenbehaftete Größen oder Gleitkommazahlen wird durch die Anweisungen festgelegt.

Anweisungs-Formate

Der TRIPS-Prozessor verwendet spezifische VLIW-Anweisungen. Die dabei verwendete Sprache wird als TRIPS Assembler Sprache (TRIPS Assembly Language, TASL) bezeichnet. Hierbei unterscheidet man zwischen sechs verschiedenen Formaten mit unterschiedlicher Bitlängen von bis zu 32 Bit.

┌──┬──┬──┬──┬──┬──┬──┬──┬──┬──┬──┬──┬──┬──┬──┬──┬──┬──┬──┬──┬──┬──┬──┬──┬──┬──┬──┬──┬──┬──┬──┐
│31│30│29│28│27│26│25│24│23│22│21│20│19│18│17│16│15│14│13│12│10│09│08│07│06│05│04│03│02│01│00│ Bit
├──┴──┴──┴──┴──┴──┴──┼──┴──┼──┴──┴──┴──┼──┴──┴──┴──┴──┴──┴──┴──┴──┼──┴──┴──┴──┴──┴──┴──┴──┴──┤
│ OPCODE             │ PR  │ XOP       │ T1                       │ T0                       │ G
├────────────────────┼─────┼───────────┼──────────────────────────┼──────────────────────────┤
│ OPCODE             │ PR  │ XOP       │ IMM                      │ T0                       │ I
├────────────────────┼─────┼───────────┼──────────────────────────┼──────────────────────────┤
│ OPCODE             │ PR  │ LSID      │ IMM                      │ T0                       │ L
├────────────────────┼─────┼───────────┼──────────────────────────┼──────────────────────────┤
│ OPCODE             │ PR  │ LSID      │ IMM                      │ 0                        │ S
├────────────────────┼─────┼────────┬──┴──────────────────────────┴──────────────────────────┤
│ OPCODE             │ PR  │ EXIT   │ OFFSET                                                 │ B
├────────────────────┼─────┴────────┴─────────────────────────────┬──────────────────────────┤
│ OPCODE             │ CONST                                      │ T0                       │ C
└────────────────────┴────────┬──┬──────────────┬─────────────────┴──┬───────────────────────┤
                              │V │ GR           │ RT1                │ RT0                   │ R
                              └──┴──────────────┴────────────────────┴─────┬──┬──────────────┤
                                                                           │V │ GR           │ W
                                                                           └──┴──────────────┘
Anweisungsformate
Code Bedeutung Beschreibung
G Global Anweisungsformat für den globalen Kontroller
I Instruction Instruktionspufferformat
L Load Ladeanweisungsformat
S Store Speicheranweisungsformat
B Branch Sprunganweisung
C Constant Anweisung mit einem Datenwert
R Read Lesen aus dem Speicher
W Write Schreiben in den Speicher
Anweisungsfelder
Code Bedeutung
OPCODE Primary Opcode
XOP Extended Opcode
PR Predicate Field
IMM Signed Immediate
T0 Target 0 Specifier
T1 Target 1 Specifier
LSID Load/Sotre ID
EXIT Exit Number
OFFSET Branch Offset
CONST 16-bit Constant
V Valid Bit
GR General Register Index
TR0 Read Target 0 Specifier
RT1 Read Target 1 Specifier

Referenzen

Bänke || Rakhaing-Staat

Der Rakhaing-Staat (ehemals Arakan) ist eine der 14 Verwaltungseinheiten von Myanmar.

Der Rakhaing-Staat wird durch das bis zu 3053 m hohe Arakan-Gebirge vom mittleren Irrawaddy getrennt. An der Küste liegen zwischen 20° und 18°30′ nördlicher Breite zahllose kleinere Inseln, Klippen, Bänke und Untiefen. An der Küste und auf den Inseln, insbesondere auf Tscheduba, finden sich so genannte “Vulkane”, die nur brennendes Gas ausströmen.An einigen Stellen wurde Erdöl gefunden. Das Innere des Landes ist gebirgig, mit Erhebungen zwischen 600 und 2600 m. Die Wälder beherbergten früher zahlreiche Tiger und Elefanten. Die Flüsse sind unbedeutend, bis auf den in Nord-Süd-Richtung fließenden Kuladan (oder auch Arakan), der mit dem Mi und anderen Flüsschen ein Delta bildet. Der Fluss Naf, der die Grenze zu Chittagong bildet, besitzt ein sehr langes Ästuarium.

Das Klima des Landes gehört zu den ungesundesten der Erde. In der Regenzeit von Mai bis Oktober fallen etwa 4,5 m Regen.

Die Natur des Landes bietet dem Reisanbau sehr günstige Bedingungen. Früher wurden auch Indigo, Pfeffer, Zuckerrohr, Tabak, Betelnüsse, Ananas, Bananen und andere tropische Früchte angebaut. Auch Balsam konnte gewonnen werden. Größter Schatz des Gebiets waren aber die dichten Teakwälder. Arakan war das äußerste westliche Gebiet, wo es essbare Vogelnester gab. An der Ostseite des Arakan-Joma-Gebirges fand man Goldstaub und Silber.

Arakan war im 19. Jahrhundert die nördlichste Division der indobritischen Lieutenant-Gouverneurschaft Birma in Hinterindien. Die Division war seinerzeit 36.780 km² groß und bestand aus den Distrikten Akjab, Nord-Arakan, Kjaukhpju und Sandwe oder Thandwe (englisch Sandoway). Als Arakan an England fiel, betrug die Gesamtbevölkerung etwa 100.000 Menschen, 1872 waren es dann 444.563, 1881 587.518 und 1891 671.899, darunter 442.674 Buddhisten, 126.604 Moslems (Rohingya) und 10.593 Hindus. Es herrschte Polygamie und Sklaverei. Wohnungen wurden aus Bambus gebaut, standen auf Pfählen und waren mit Bambusblättern gedeckt.

Die alte Hauptstadt war Mro-haung oder Mjo-haung (das frühere Arakan oder Dhagnawadi), nordöstlich der jetzigen Hauptstadt Akjab gelegen und von Hügeln umgeben, auf denen Tempel und Pagoden errichtet waren. Diese Hauptstadt soll früher 100.000 Einwohner gehabt haben, ist aber - wie auch das Fort - seit dem 19. Jahrhundert verfallen.

Im Südwesten liegt nahe der Stadt Sandwe der touristisch bedeutsame und wohl bekannteste Strand Myanmars, Ngapali.

Bänke || Rakhaing-Staat

Der Rakhaing-Staat (ehemals Arakan) ist eine der 14 Verwaltungseinheiten von Myanmar.

Der Rakhaing-Staat wird durch das bis zu 3053 m hohe Arakan-Gebirge vom mittleren Irrawaddy getrennt. An der Küste liegen zwischen 20° und 18°30′ nördlicher Breite zahllose kleinere Inseln, Klippen, Bänke und Untiefen. An der Küste und auf den Inseln, insbesondere auf Tscheduba, finden sich so genannte “Vulkane”, die nur brennendes Gas ausströmen.An einigen Stellen wurde Erdöl gefunden. Das Innere des Landes ist gebirgig, mit Erhebungen zwischen 600 und 2600 m. Die Wälder beherbergten früher zahlreiche Tiger und Elefanten. Die Flüsse sind unbedeutend, bis auf den in Nord-Süd-Richtung fließenden Kuladan (oder auch Arakan), der mit dem Mi und anderen Flüsschen ein Delta bildet. Der Fluss Naf, der die Grenze zu Chittagong bildet, besitzt ein sehr langes Ästuarium.

Das Klima des Landes gehört zu den ungesundesten der Erde. In der Regenzeit von Mai bis Oktober fallen etwa 4,5 m Regen.

Die Natur des Landes bietet dem Reisanbau sehr günstige Bedingungen. Früher wurden auch Indigo, Pfeffer, Zuckerrohr, Tabak, Betelnüsse, Ananas, Bananen und andere tropische Früchte angebaut. Auch Balsam konnte gewonnen werden. Größter Schatz des Gebiets waren aber die dichten Teakwälder. Arakan war das äußerste westliche Gebiet, wo es essbare Vogelnester gab. An der Ostseite des Arakan-Joma-Gebirges fand man Goldstaub und Silber.

Arakan war im 19. Jahrhundert die nördlichste Division der indobritischen Lieutenant-Gouverneurschaft Birma in Hinterindien. Die Division war seinerzeit 36.780 km² groß und bestand aus den Distrikten Akjab, Nord-Arakan, Kjaukhpju und Sandwe oder Thandwe (englisch Sandoway). Als Arakan an England fiel, betrug die Gesamtbevölkerung etwa 100.000 Menschen, 1872 waren es dann 444.563, 1881 587.518 und 1891 671.899, darunter 442.674 Buddhisten, 126.604 Moslems (Rohingya) und 10.593 Hindus. Es herrschte Polygamie und Sklaverei. Wohnungen wurden aus Bambus gebaut, standen auf Pfählen und waren mit Bambusblättern gedeckt.

Die alte Hauptstadt war Mro-haung oder Mjo-haung (das frühere Arakan oder Dhagnawadi), nordöstlich der jetzigen Hauptstadt Akjab gelegen und von Hügeln umgeben, auf denen Tempel und Pagoden errichtet waren. Diese Hauptstadt soll früher 100.000 Einwohner gehabt haben, ist aber - wie auch das Fort - seit dem 19. Jahrhundert verfallen.

Im Südwesten liegt nahe der Stadt Sandwe der touristisch bedeutsame und wohl bekannteste Strand Myanmars, Ngapali.

Bänke || Zweisitzer

Als Zweisitzer bezeichnet man besonders:

  • Flugzeuge, in denen zwei Personen Platz finden: Zweisitzer (Flugzeug)
  • eine Bauform bei Kraftfahrzeugen (siehe auch Sportwagen und Coupé)
  • Sitzmöbel wie Bänke oder Sofas, die Platz für zwei Personen bieten.

Der Begriff findet auch bei weiteren Gegenständen oder Fahrzeugen allgemeine Anwendung, wenn diese speziell für zwei Personen vorgesehen sind.