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Bänke || Predio Canopoli

Das nach dem Grundstückseigentümer bzw. Entdecker in dessen Garten gefundene Predio Canopoli, genannte Brunnenheiligtum liegt an der Via Garibaldi in Perfugas Provinz Sassari auf Sardinien nahe der Pfarrkirche und einem Nuraghenkomplex.

Der heilige Brunnen (ital. Pozzo sacre) aus der Endphase der nuraghischen Periode wurde 1923 entdeckt, als der Besitzer seinerseits einen Brunnen bauen wollte. Er wurde teilweise ausgegraben, wobei unter anderem der berühmte bronzene “Stier von Perfugas” gefunden wurde, der heute im Museo Sanna von Sassari zu sehen ist.

1975 wurde eine erneute Grabung vorgenommen, die das seinerzeit wieder zugeschüttete Monument freilegte. Die in weißem Kalkstein gehaltene Anlage hatte wohl die übliche Form eines Schlüssellochs, beginnend mit einem 2 m breiten Vorraum, von dem aus eine schmale achtstufige Treppe zum 3 m tiefen Brunnenschacht führt, dessen Innendurchmesser etwa 1,5 m beträgt, dessen oberirdische Umbauten jedoch fehlen. Möglicherweise wurden die Arbeiten am oberirdischen Teil dieser Anlage gar nicht beendet. Im Vorraum befindet sich ein Altar, zu dessen Seiten zwei Bänke stehen.

Weblinks

http://www.ilportalesardo.it/archeo/ssperfugas.htm

Bänke || Schmetterhaus

Das Schmetterhaus (von schmettern = schwindeln, feilschen) war im Mittelalter und in der frühen Neuzeit eine Bezeichnung einer großen Markthalle mit ungeteiltem Innenraum, in dem Bänke (Verkaufsstände) der Handwerker aufgestellt wurden. Die Schmetterhäuser befanden sich meistens auf dem Marktplatz. Die Bezeichnung war vor allem in den östlichen deutschen Ansiedlungsgebiete geläufig und dem Gewandhaus und dem Leinwandhaus nicht unähnlich, jedoch nicht synonym.

Das 1903 umgebaute Schmetterhaus in Opava (Troppau) wird heute als Sitz des Stadtrates benutzt. Weitere bekannte Schmetterhäuser gab es in Breslau und Brünn.

Bänke || TRIPS-Prozessor

Der TRIPS-Prozessor (Tera-op, Reliable, Intelligently adaptive Processing System) ist ein Forschungsprozessor der University of Texas at Austin. Die Prozessorarchitektur ist so ausgelegt, dass sich weitere Kerne möglichst einfach hinzufügen lassen. Das Projekt wird von IBM und der DARPA gefördert.

Die TRIPS-Architektur soll ein Nachfolger der gängigen RISC-Architektur werden und wird als EDGE-Architektur bezeichnet. Die EDGE-Architektur weist Blöcke auf, die elementare Anweisungen unabhängig voneinander ausführen, sowie Datengesteuerte (out-of-order) Anweisungsausführung.

TRIPS wird entwickelt um Prozessoren mit mehr als einem Teraflop zu realisieren. Auch Intels Terascale-Prozessor wird in diesem Zusammenhang entwickelt, basiert jedoch auf einer anderen Architektur mit gleichartigen Rechenelementen.

Aufbau der Architektur

Der TRIPS-Prozessor besteht aus einer oder mehreren Arithmetisch-logische Einheit (ALU), Caches und Registern. Die ALUs führen Ganzzahl und Gleitkomma-Rechenoperationen aus. Für Daten und Instruktionen sind getrennte Caches vorgesehen. Zusätzlich sind mehrere Übersetzungspuffer (TLB) vorgesehen, welche virtuelle auf physische Adressen abbilden.

Bei den Registern unterscheidet man beim TRIPS zwischen allgemeinen und speziellen Registern (Special Function Register, SFC). Allgemeine Register werden verwendet um beliebige Daten oder Adressen zu speichern. Spezialregister sind für die Konfiguration und Kontrolle des Prozessorstatus zuständig.

Im Gegensatz zu herkömmlichen RISC-Prozessoren definiert der TRIPS-Prozessor eine Reihe von internen Queues und sind Teil des Befehlssatzes und des Datenflussmodells. Dies ermöglicht es eine Serie von Anweisungen als Block auszuführen, anstatt immer nur einzelne Befehle. Die Anweisungs-Queue (Instruktion-Queue, IQ) kann hierbei bis zu 128 Instruktionen gleichzeitig verarbeiten, die Lese-Queue (Read-Queue, RQ) puffert 32 Lesezugriffe auf allgemeine Register und die Schreib-Queue (Write-Queue, WQ) puffert bis zu 32 schreibende Zugriffe auf allgemeine Register. Eine zusätzliche Laden- und Halten-Queue (Load & Store Queue, LSQ) puffert 32 Speicherzugriffe. Queues puffern hierbei nur transiente Zustände, während persistente Zustände in Registern, Caches und dem Systemspeicher gehalten werden.

Der Rest des TRIPS besteht aus einem systemweiten Netzwerk, welches die einzelnen Rechenblöcke miteinander verbindet. Zugriffe von Prozessoren, die über dieses Netzwerk auf einen gemeinsamen Speicher zugreifen wollen, werden von einem Systemkontroller gesteuert.

Implementierung

TRIPS-Prozessoren werden aus einzelnen Kacheln (Tiles) aufgebaut, wobei jedes Tile eine elementare Funktion erfüllt. Die einzelnen Tiles werden in eine zweidimensionalen Anordnung (Array) gebracht. Man unterscheidet hierbei die folgenden Arten von Tiles:

  • die Execution Tiles (ET) enthalten IQ und ALU.
  • die Register Tiles (RT) enthalten allgemeine Register, RQ und WQ.
  • die Data Tiles (DT) enthalten Daten-Cache, Daten-TLB und LSQ.
  • die Instruction Tiles (IT) enthalten Anweisungs-Cache und Anweisungs-TLB.
  • das Global Control Tile (GT) enthält die Spezialregister und die Logik des globalen Prozessorkontrollers.

Die meisten Prozessorresourcen werden zusätzlich in Bänke unterteilt und können somit auf mehrere Tiles verteilt sein. Die TRIPS-Architektur bildet dadurch eine Grid-Architektur auf Prozessorebene. Dies erlaubt hohe Taktfrequenzen, hohe Parallelität der Instruktionen und gute Erweiterbarkeit. Da es in einer solchen Grid-Architektur zu hohen Latenzen kommen kann, wenn Daten von einem Tile zu einem weit entfernten Tile gebracht werden müssen, könnte es hierbei jedoch zu Skalierungsproblemen kommen, weshalb die Skalierbarkeit des Systems derzeit noch eingehender anhand von Prototypen untersucht wird.

Ein Vorteil der Architektur ist es, dass die Queues und Register durch eine mehrfache Ausführung identischer Tiles mehrfach vorhanden sind. Dadurch können eine sehr hohe Anzahl an Instruktionen sowie bis zu vier Threads parallel und dadurch gleichzeitig bearbeitet werden.

Erster Prototyp

Im ersten – im Frühling 2007 realisierten – TRIPS-Prototypen werden zwei TRIPS-Prozessorkerne und ein L2-Cache (Secondary Memory System) mit Schnittstellen zur Peripherie des Mainboards auf dem Prozessor-Die gefertigt.

Tiles im Secondary Memory System
Kürzel Name Beschreibung
NT Network-Tile Bilden ein Netzwerk in welchem Daten aus und in den Speicher transportiert werden.
MT Memory-Tile Bilden den Speicher des L2-Cache in welchem Daten gespeichert werden.
DMA Direct Memory Access Kontroller für den Speicherdirektzugriff (Northbridge)
SDC Static DRAM Controller Bietet Speicherzugriff auf die SDRAM-Bänke des Arbeitsspeichers
EBC External Bus Controller Stellt die Verbindung mit Bussen (Southbridge) her, welche sich außerhalb des Prozessors befinden und kümmert sich um Unterbrechungsanforderungen (Interrupt Request, IRQ) und externen Busschnittstellen (External Bus Interface, EBI).
C2C Chip-to-Chip Connector Dient dazu um eine direkte Verbindung mit anderen TRIPS-Prozessoren herzustellen. Der C2C ist im TRIPS-Prozessor vierfach vorhanden um Arrays aus TRIPS-Prozessoren zu bilden um damit Rechencluster aufbauen zu können.

Der Prototyp wurde in einem 130 nm Prozess als ASIC gefertigt und besteht aus etwa 170 Millionen Transistoren. Der TRIPS-Prozessor beherrscht 4-faches Multithreading und kann bis zu 16 Instruktionen je Takt und Prozessor bei einer Taktfrequenz 500 MHz ausführen. Dies resultiert in einer Spitzenleistung von 16 GOps (16 Milliarden Operationen je Sekunde).

Mikrobusse

Die einzelnen Tiles im Array werden untereinander über einfache Mikronetzwerke verbunden. Man unterscheidet hierbei die in der folgenden Tabelle aufgeführten Mikrobusse:

Mikrobusse
Kürzel Name des Busses
∎∎∎ GDN Global Dispatch Network
∎∎∎ GSN Global Status Network
∎∎∎ OPN Operand Network
∎∎∎ GCN Global Control Network
∎∎∎ OCN On Chip Network
∎∎∎ GRN Global Refill Network
∎∎∎ ESN External Store Network
∎∎∎ DSN Data Status Network

Die in der Tabelle aufgeführten Farben entsprechen hierbei den Farben der Busse in der nebenstehenen Abbildung.

Execution Tile

Jeder der 16 Execution Tiles besteht aus einer einfachen Daten-Pipeline, einer Bank von 64 Reservierungsstationen (reservation station) und einer Integer- sowie einer Gleitkomma-Einheit. Alle Einheiten mit Ausnahme der Divisionseinheit sind als Pipeline-Architektur ausgeführt. Die Divisionseinheit benötigt 24 Takte.

Die Reservierungsstationen enthalten je acht Anweisungen für jeden der acht TRIPS-Blöcke, wodurch die TRIPS-Blöcke kontinuierlich angesteuert werden. Jede Reservierungsstation besitzt Felder für zwei 64-Bit Operanden und einem 1-Bit Prädikat.

Register Tile

Die Mikroarchitektur des TRIPS-Prozessors wird in Register und Bänke unterteilt um den Stromverbrauch und die Zeitverzögerungen zu verringern. Jedes Register Tile enthält eine Bank sowie eine Verbindung mit dem Operand Network. Dies erlaubt es dem Compiler wichtige Schreib/Lese-Anweisungen in einem Register zu platzieren, welches sich nahe dem zu beschreibenden bzw. auszulesenden Register befindet.

Daten, welche sofort nach der Definition gelesen werden, werden vom Compiler nicht im Register abgelegt, wodurch die Datendurchsatz-Bandbreite des Registers um etwa 70% niedriger ausfallen kann als bei einem Register eines RISC- oder CISC-Prozessors. Die vier verteilten Bänke haben deshalb trotz einer geringen Anzahl an Anschlüssen (2×Lesen und 1×Schreiben) eine ausreichende Bandbreite.

Jeder der vier Register Tiles enthält eine 32-Register große Bank für jeden der vier vom Kern unterstützten SMT-Threads. Auf diese Weise sind für jeden Thread 128 Register verfügbar, welche auf die 128 Register großen Bänke der Register Tiles verteilt werden.

Zusätzlich enthält jedes Register Tile eine Schreib- und eine Lese-Queue. Die Schreib-Queues enthält bis zu acht Lesezugriffe und die Lese-Queue enthält bis zu acht Schreibzugriffe. Die Queues stellen eine dynamische und kontinuierliche Weiterleitung der Zugriffe auf die Register sicher.

Data Tile

Jedes Data Tile ist ein Teilnehmer im Operand Network. Es enthält eine 2-Wege L1-cache Bank mit 8kB Größe. Virtuelle Adressen sind über die Data Tiles in einem Interleaving-Verfahren in einer Cache-Reihe mit 64 Bytes verteilt.

Zusätzlich zur L1-Cache Bank enthält jedes Data Tile eine Kopie der Laden-/Speichern-Queue, eine Abhängigkeitsvorhersage, einen rückseitig zusammenführenden Schreibpuffer mit einem Eintrag, einer Daten-TLB und einem modellspezifischen Halte-Register (Modell Specific Hold Register, MSHR). Das MSHR behandelt bis zu 16 Anfragen für bis zu vier Cache-Lines.

Da die Data Tiles im Netzwerk verteilt sind, wurde eine speicherseitige Abhängigkeitsvorhersage implementiert, welche mit jeder Datencachebank berbunden ist. Die Abhängigkeitsvorhersage in jedem Data Tile verwendet einen 1024 Bit langen Bitvektor. S. Sethumadhavan, R. McDonald, R. Desikan, D. Burger und S. W. Keckler: Design and implementation of the TRIPS primary memory system; International Conference on Computer Design, Oktober 2006

Instruction Tile

Das Instruction Tile beherbergt einen lokalen 2-Wege 16kB L1-Cache und wird vom Global Control Tile angesteuert. Das Global Control Tile enthält hierfür eine Tabelle welche die Position der Daten in den Instruction Tiles speichert.

Jedes der fünf 16kB Bänke speichert einen 128-Byte großen Block. Hierdurch macht der L1-Cache in Summe 640 Bytes aus und wird auf 128 Blöcke verteilt.

Global Control Tile

Das Global Control Tile enthält Anweisungscache Tag-Arrays, die Anweisungs-TLB (I-TLB) und die Nächster-Block Vorhersage (next block predictor). Das Global Control Tile behandelt das Management für die TRIPS-Blockverwaltung.

Die Blockverwaltung beinhaltet hierbei die Vorhersage, Fetching, Weiterleitung (Dispatching), Vervollständigungsdetektierung, Leeren des Caches (flushing) bei Falschvorhersagen oder Interrups, sowie das Commit.

Zudem enthält das Global Control Tile spezielle Register um die Spekulations-, Ausführungs- und Threading-Modi an die jeweiligen Anforderungen anzupassen.

Memory Tile

Der TRIPS-Prototyp besitzt einen 1 MB große statischen NUCA-SpeicherC. Kim, D. Burger und S. W. Keckler: An adaptive, non-uniform cache structure for wire-delay dominated on-chipcaches; International Conference on Architectural Support for Programming Languages and Operating Systems, Seiten 211–222, Oktober 2002, welcher in 16 Speicher-Tiles (Memory Tile, MT) unterteilt wird. Jedes Memory Tile enthält eine 64kB große 4-Wege Speicherbank. Zudem enthalten die Memory Tiles einen OCN-Router sowie einem MSHR mit einem einzelnen Eintrag.

Jede Speicherbank kann über einen Konfigurationsbefehl vom OCN als L2-Cache oder als Notizspeicher konfiguriert werden. Jedes IT/DT-Paar verfügt über eine eigene Schnittstelle zum Secondary Memory System. Dadurch wird eine hohe Bandbreite vom Speicher zu den Kernen gewährleistet um Streaming-Anwendungen zu ermöglichen.

siehe auch: Datenstrom

Network Tile

Um das Speichersystem der Memory Tiles herum sind die Network Tiles angeordnet. Die Network Tiles enthalten eine programmierbare Routingtabelle mit welchem das Ziel einer Speicheranforderung bestimmt wird. Durch die Ansteuerung der TLBs und der NTs über das Programm kann der Speicher auf verschiedene Arten aufgeteilt werden.

Programmierung

Der TRIPS-Prozessor verwendet eine Block-Atomare Ausführung. Dies bedeutet, dass Anweisungen nicht einzeln sondern als Block verarbeitet werden. Ein Programm Zähler (program counter, PC), wobei es sich um einen Zeiger handelt, speichert die aktuell ausgeführte Stelle im Programm.

Ein Programm-Block besteht hierbei aus dem Laden von Daten (Fetch), dem Ausführen einer Reihe von Anweisungen (Execute), sowie dem Zurückschreiben von Daten in den Speicher (Commit). Im Programm-Block werden bis zu 128 Befehle zusammengefasst. Sobald in einem dieser Befehle ein Fehler auftritt wird der ganze Block, ohne die Möglichkeit die Fehlerstelle exakt zu bestimmen, verworfen.

Der TRIPS-Prozessor kann durch Pipelining-Techniken bis zu 8 Programm-Blöcke gleichzeitig verarbeiten. Hierbei wird die Sprungvorhersage eingesetzt um den nächsten zur Ausführung benötigten Block abzuschätzen.

Datenflussausführung

Die einzelnen Anweisungsblöcke werden nicht wie in traditionellen Prozessoren in der Reihenfolge der Anweisungen verarbeitet, sondern in der Reihenfolge des Datenflusses. Die Abhängigkeiten der Anweisungen voneinander werden direkt in den Anweisungen selbst gespeichert. Eine Anweisung wird ausgeführt sobald alle von der Anweisung benötigten Daten verfügbar sind.

Sprungausführung

Die meisten Befehle des TRIPS Prozessors sind so ausgelegt, dass ihre Ausführung vom erfolgreichen Test eines logischen Vergleichs mit einem booleschen Ergebnis abhängig gemacht werden kann. Jede Anweisung ist hierfür von einem Tristate-Prädikat abhängig. Eine Anweisung wird daher entweder immer ausgeführt, oder nur wenn das zugehörige Prädikat wahr bzw. falsch ist. Das Prädikat kann jedoch nur innerhalb eines Anweisungsblocks verwendet werden.

Sollen Werte in Folge eines Sprunges nicht verändert werden, so wird eine null-Anweisung ausgeführt, welche ein NULL-Token bewirkt. Erreicht ein NULL-Token eine Speicher- oder Schreibanweisung, so wird diese Anweisung nicht ausgeführt, wodurch der Speicherzustand gehalten wird.

Schwieriger ist hierbei der Zusammenhang mit dem bedingten Laden von Daten aus dem Speicher. Da der Speicher sehr langsam ist sollten keine Daten geladen werden die nicht benötigt werden. Allerdings kann jedoch meist erst zur Laufzeit bestimmt werden kann ob dies erforderlich ist. Wird von der LSQ festgestellt, dass ein Wert geladen und zur Ausführung gebracht wurde ohne dass eine Anweisung diesen benötigt (Page-Miss), muss der Anweisungsblock erneut ausgeführt werden. Deshalb wird ein load dependance predictor eingesetzt um eine Abhängigkeitsanalyse durchzuführen. Dadurch kann zumeist festgestellt werden ob ein Wert tatsächlich aus dem Speicher geladen werden muss.

Datenformate

Die TRIPS Architektur unterstützt Datenbreiten mit 8 Bit (Byte, Oktett), 16 Bit (Halbwort), 32 Bit (Wort) und 64 Bit (Doppelwort). Die Interpretation der Daten als vorzeichenbehaftete Größen oder Gleitkommazahlen wird durch die Anweisungen festgelegt.

Anweisungs-Formate

Der TRIPS-Prozessor verwendet spezifische VLIW-Anweisungen. Die dabei verwendete Sprache wird als TRIPS Assembler Sprache (TRIPS Assembly Language, TASL) bezeichnet. Hierbei unterscheidet man zwischen sechs verschiedenen Formaten mit unterschiedlicher Bitlängen von bis zu 32 Bit.

┌──┬──┬──┬──┬──┬──┬──┬──┬──┬──┬──┬──┬──┬──┬──┬──┬──┬──┬──┬──┬──┬──┬──┬──┬──┬──┬──┬──┬──┬──┬──┐
│31│30│29│28│27│26│25│24│23│22│21│20│19│18│17│16│15│14│13│12│10│09│08│07│06│05│04│03│02│01│00│ Bit
├──┴──┴──┴──┴──┴──┴──┼──┴──┼──┴──┴──┴──┼──┴──┴──┴──┴──┴──┴──┴──┴──┼──┴──┴──┴──┴──┴──┴──┴──┴──┤
│ OPCODE             │ PR  │ XOP       │ T1                       │ T0                       │ G
├────────────────────┼─────┼───────────┼──────────────────────────┼──────────────────────────┤
│ OPCODE             │ PR  │ XOP       │ IMM                      │ T0                       │ I
├────────────────────┼─────┼───────────┼──────────────────────────┼──────────────────────────┤
│ OPCODE             │ PR  │ LSID      │ IMM                      │ T0                       │ L
├────────────────────┼─────┼───────────┼──────────────────────────┼──────────────────────────┤
│ OPCODE             │ PR  │ LSID      │ IMM                      │ 0                        │ S
├────────────────────┼─────┼────────┬──┴──────────────────────────┴──────────────────────────┤
│ OPCODE             │ PR  │ EXIT   │ OFFSET                                                 │ B
├────────────────────┼─────┴────────┴─────────────────────────────┬──────────────────────────┤
│ OPCODE             │ CONST                                      │ T0                       │ C
└────────────────────┴────────┬──┬──────────────┬─────────────────┴──┬───────────────────────┤
                              │V │ GR           │ RT1                │ RT0                   │ R
                              └──┴──────────────┴────────────────────┴─────┬──┬──────────────┤
                                                                           │V │ GR           │ W
                                                                           └──┴──────────────┘
Anweisungsformate
Code Bedeutung Beschreibung
G Global Anweisungsformat für den globalen Kontroller
I Instruction Instruktionspufferformat
L Load Ladeanweisungsformat
S Store Speicheranweisungsformat
B Branch Sprunganweisung
C Constant Anweisung mit einem Datenwert
R Read Lesen aus dem Speicher
W Write Schreiben in den Speicher
Anweisungsfelder
Code Bedeutung
OPCODE Primary Opcode
XOP Extended Opcode
PR Predicate Field
IMM Signed Immediate
T0 Target 0 Specifier
T1 Target 1 Specifier
LSID Load/Sotre ID
EXIT Exit Number
OFFSET Branch Offset
CONST 16-bit Constant
V Valid Bit
GR General Register Index
TR0 Read Target 0 Specifier
RT1 Read Target 1 Specifier

Referenzen

Bänke || Liste der größten Banken in Kroatien

Nr. Institut Bilanzsumme Veränderung Bruttogewinn vor Steuern Grundkapital
in Tausend Kuna in Prozent in Tausend Kuna in Tausend Kuna
1. Zagrebačka banka d.d. (Zaba) 66.187.318 4,37 467.444 6.008.766
2. Privredna banka Zagreb d.d. 50.534.671 5,56 519.557 4.370.887
3. Erste & Steiermärkische Bank d.d. 32.764.352 7,67 207.253 1.730.994
4. Raiffeisenbank Austria (RBA) d.d. 29.824.663 4,06 251.256 2.909.363
5. Splitska banka d.d. 24.406.431 4,45 153.686 1.688.030
6. Hypo Alpe-Adria-Bank d.d. 20.307.673 5,18 117.798 2.149.455
7. Hrvatska poštanska banka d.d. 10.130.582 38,72 67.458 731.196
8. OTP banka Hrvatska d.d. 9.258.780 6,69 64.990 688.028
9. Slavonska banka d.d. 8.217.867 14,46 40.536 1.040.042
10. Volksbank d.d. 4.872.298 23,72 14.797 435.837
11. Međimurska banka d.d. 2.297.879 4,11 22.912 207.305
12. Podravska banka d.d. 1.875.821 4,08 6.689 164.513
13. Istarska kreditna banka Umag d.d. 1.741.124 2,32 11.902 136.856
14. Jadranska banka d.d. 1.675.642 1,78 10.046 180.278
15. Croatia banka d.d. 1.440.506 -1,42 584 148.216
16. Karlovačka banka d.d. 1.227.342 9,14 5.106 77.373
17. Banka Sonic d.d. 1.054.117 32,03 7.809 78.533
18. Credo banka d.d. 1.027.169 1,70 1.759 80.154
19. Partner banka d.d. 948.706 -8,05 14.529 139.911
20. Štedbanka d.d. 940.919 6,18 32.374 232.111
21. Kreditna banka Zagreb d.d. 894.194 -2,11 11.731 143.594
22. Centar banka d.d. 893.268 6,68 4.528 161.114
23. Slatinska banka d.d. 881.381 2,12 6.919 131.771
24. Banka Kovanica d.d. 788.919 13,24 942 52.021
25. Imex banka d.d. 631.682 5,09 4.452 69.824
26. Varaždinska banka (VABA) d.d. 617.060 95,97 -839 61.563
27. Nava banka d.d. 421.144 15,76 1.799 86.466
28. Kvarner banka d.d. 396.634 17,49 3.525 69.066
29. Požeška banka d.d. 356.883 -4,93 -1.251 10.780
30. Gospodarsko-kreditna banka d.d. 344.577 -9,89 8.863 90.871
31. Samoborska banka d.d. 325.466 -1,13 1.808 67.097
32. Banka Brod d.d. 222.560 18,48 3.161 41.983
33. Splitsko-dalmatinska banka d.d. 155.967 3,34 1.326 43.200
34. Primorska banka d.d. 111.216 -0,86 -1.487 40.987

Stand: 30. Juni 2006

Bänke || Botanischer Garten Krefeld

Der Botanische Garten Krefeld liegt am Rand des Schönwasserparks im Krefelder Stadtteil Bockum, jedoch im Stadtbezirk Oppum-Linn. Bereits 1928 entwickelte sich der Botanische Garten aus einem kleinen Schulgarten heraus. Auf einer Fläche von 45.000 m² wachsen hier heute rund 5000 Pflanzenarten in wissenschaftlichen Abteilungen und Themengärten. Der Eintritt ist kostenlos, ausgenommen bei Sonderveranstaltungen.

Anfahrt: BAB-Abfahrt Krefeld Mitte nach ca. 800 m -am Sendeturm- links abbiegen (ist beschildert), dann 200 m geradeaus in die Toreinfahrt auf den Parkplatz fahren; ÖPNV Linie 044, Haltstelle Botanischer Garten

Verschiedene Bereiche

Neben der heimischen Flora findet der Besucher seltene Kakteen, fleischfressende Pflanzen, Orchideen, Arzneikräuter und vieles andere. Rosengarten, Sumpf- und Wasserpflanzen, Alpinum und Bauerngarten sind sehenswert.

Kakteen

Die Kakteen sind in einem großen Gewächshaus untergebracht, welches von Mai bis Oktober an jedem ersten Sonntag im Monat für die Öffentlichkeit zugänglich ist (in der übrigen Zeit kann man die Pflanzen nur von außen betrachten, ohne “Bewachung” ist der Schwund zu groß). An diesen Tagen stehen die Mitglieder der “Krefelder Kakteenfreunde”, welche die Mehrzahl der Pflanzen aus eigenen Beständen zur Verfügung gestellt haben, den Besuchern für Fragen rund um die Kakteen und Sukkulenten zur Verfügung.

Niederrheinischer Bauerngarten

Dieser Gartenbereich wird als Schulgarten bewirtschaftet. Allwöchentlich kommen Schulklassen und Arbeitsgemeinschaften der nahegelegenen Hauptschule Schmiedestraße und bearbeiten die Beete. Selbstverständlich dürfen die Schüler die Früchte ihrer Arbeit auch ernten, obwohl leider manchmal andere Besucher schneller sind.

Apothekergarten

Ziel dieses Bereiches ist es, den Besuchern das Thema “Phytotherapie - vernünftige Pflanzenheilkunde” näherzubringen und eine Auswahl an Heilpflanzen zu zeigen, die in Tees und Fertigpräparaten enthalten sind. Rund 100 Pflanzen, geordnet nach ihren Anwendungsgebieten, sind in diesem Themengarten angepflanzt. Schilder geben Auskunft über Namen, Herkunft und Inhaltsstoffe jeder Pflanzenart. Hinweistafeln informieren über die Geschichte der Pflanzenheilkunde und die Bedeutung der richtigen Dosierung für die Heilwirkung. Ergänzend dazu wird eine Auswahl an Giftpflanzen vorgestellt.

Rosengarten

Hier empfangen rund 3000 Kletter-, Strauch-, Beet- und Edelrosen den Besucher mit ihrem süßlichen Duft, Bänke laden zum Verweilen ein. Eine kleine Holzbrücke führt zum Rhododendronbereich. Beeindruckend ist die Farbenpracht dieser langgestreckten Anlage vor allem zur Hauptblütezeit im April/Mai.

Veranstaltungen

Auf sehr gute Resonanz stoßen die zahlreichen Veranstaltungen im Botanischen Garten, wie

  • Theateraufführungen, Konzerte, Ausstellungen
  • Führungen
  • Umweltwochenende bei dem alle möglichen Organisationen sich präsentieren, informieren und Ratschläge erteilen
  • Pflanzentauschbörse für Jedermann im Mai
  • Art of Eden Jährlich am 1. Maiwochenende stattfindende Garten-Design-Ausstellung (Eintritt 5 €, Kinder bis 16 Jahre freier Eintritt), zieht eine große Besucherzahl an und sorgt auch überregional für ein positives Echo.

Bänke || Botanischer Garten Krefeld

Der Botanische Garten Krefeld liegt am Rand des Schönwasserparks im Krefelder Stadtteil Bockum, jedoch im Stadtbezirk Oppum-Linn. Bereits 1928 entwickelte sich der Botanische Garten aus einem kleinen Schulgarten heraus. Auf einer Fläche von 45.000 m² wachsen hier heute rund 5000 Pflanzenarten in wissenschaftlichen Abteilungen und Themengärten. Der Eintritt ist kostenlos, ausgenommen bei Sonderveranstaltungen.

Anfahrt: BAB-Abfahrt Krefeld Mitte nach ca. 800 m -am Sendeturm- links abbiegen (ist beschildert), dann 200 m geradeaus in die Toreinfahrt auf den Parkplatz fahren; ÖPNV Linie 044, Haltstelle Botanischer Garten

Verschiedene Bereiche

Neben der heimischen Flora findet der Besucher seltene Kakteen, fleischfressende Pflanzen, Orchideen, Arzneikräuter und vieles andere. Rosengarten, Sumpf- und Wasserpflanzen, Alpinum und Bauerngarten sind sehenswert.

Kakteen

Die Kakteen sind in einem großen Gewächshaus untergebracht, welches von Mai bis Oktober an jedem ersten Sonntag im Monat für die Öffentlichkeit zugänglich ist (in der übrigen Zeit kann man die Pflanzen nur von außen betrachten, ohne “Bewachung” ist der Schwund zu groß). An diesen Tagen stehen die Mitglieder der “Krefelder Kakteenfreunde”, welche die Mehrzahl der Pflanzen aus eigenen Beständen zur Verfügung gestellt haben, den Besuchern für Fragen rund um die Kakteen und Sukkulenten zur Verfügung.

Niederrheinischer Bauerngarten

Dieser Gartenbereich wird als Schulgarten bewirtschaftet. Allwöchentlich kommen Schulklassen und Arbeitsgemeinschaften der nahegelegenen Hauptschule Schmiedestraße und bearbeiten die Beete. Selbstverständlich dürfen die Schüler die Früchte ihrer Arbeit auch ernten, obwohl leider manchmal andere Besucher schneller sind.

Apothekergarten

Ziel dieses Bereiches ist es, den Besuchern das Thema “Phytotherapie - vernünftige Pflanzenheilkunde” näherzubringen und eine Auswahl an Heilpflanzen zu zeigen, die in Tees und Fertigpräparaten enthalten sind. Rund 100 Pflanzen, geordnet nach ihren Anwendungsgebieten, sind in diesem Themengarten angepflanzt. Schilder geben Auskunft über Namen, Herkunft und Inhaltsstoffe jeder Pflanzenart. Hinweistafeln informieren über die Geschichte der Pflanzenheilkunde und die Bedeutung der richtigen Dosierung für die Heilwirkung. Ergänzend dazu wird eine Auswahl an Giftpflanzen vorgestellt.

Rosengarten

Hier empfangen rund 3000 Kletter-, Strauch-, Beet- und Edelrosen den Besucher mit ihrem süßlichen Duft, Bänke laden zum Verweilen ein. Eine kleine Holzbrücke führt zum Rhododendronbereich. Beeindruckend ist die Farbenpracht dieser langgestreckten Anlage vor allem zur Hauptblütezeit im April/Mai.

Veranstaltungen

Auf sehr gute Resonanz stoßen die zahlreichen Veranstaltungen im Botanischen Garten, wie

  • Theateraufführungen, Konzerte, Ausstellungen
  • Führungen
  • Umweltwochenende bei dem alle möglichen Organisationen sich präsentieren, informieren und Ratschläge erteilen
  • Pflanzentauschbörse für Jedermann im Mai
  • Art of Eden Jährlich am 1. Maiwochenende stattfindende Garten-Design-Ausstellung (Eintritt 5 €, Kinder bis 16 Jahre freier Eintritt), zieht eine große Besucherzahl an und sorgt auch überregional für ein positives Echo.

Bänke || Botanischer Garten Krefeld

Der Botanische Garten Krefeld liegt am Rand des Schönwasserparks im Krefelder Stadtteil Bockum, jedoch im Stadtbezirk Oppum-Linn. Bereits 1928 entwickelte sich der Botanische Garten aus einem kleinen Schulgarten heraus. Auf einer Fläche von 45.000 m² wachsen hier heute rund 5000 Pflanzenarten in wissenschaftlichen Abteilungen und Themengärten. Der Eintritt ist kostenlos, ausgenommen bei Sonderveranstaltungen.

Anfahrt: BAB-Abfahrt Krefeld Mitte nach ca. 800 m -am Sendeturm- links abbiegen (ist beschildert), dann 200 m geradeaus in die Toreinfahrt auf den Parkplatz fahren; ÖPNV Linie 044, Haltstelle Botanischer Garten

Verschiedene Bereiche

Neben der heimischen Flora findet der Besucher seltene Kakteen, fleischfressende Pflanzen, Orchideen, Arzneikräuter und vieles andere. Rosengarten, Sumpf- und Wasserpflanzen, Alpinum und Bauerngarten sind sehenswert.

Kakteen

Die Kakteen sind in einem großen Gewächshaus untergebracht, welches von Mai bis Oktober an jedem ersten Sonntag im Monat für die Öffentlichkeit zugänglich ist (in der übrigen Zeit kann man die Pflanzen nur von außen betrachten, ohne “Bewachung” ist der Schwund zu groß). An diesen Tagen stehen die Mitglieder der “Krefelder Kakteenfreunde”, welche die Mehrzahl der Pflanzen aus eigenen Beständen zur Verfügung gestellt haben, den Besuchern für Fragen rund um die Kakteen und Sukkulenten zur Verfügung.

Niederrheinischer Bauerngarten

Dieser Gartenbereich wird als Schulgarten bewirtschaftet. Allwöchentlich kommen Schulklassen und Arbeitsgemeinschaften der nahegelegenen Hauptschule Schmiedestraße und bearbeiten die Beete. Selbstverständlich dürfen die Schüler die Früchte ihrer Arbeit auch ernten, obwohl leider manchmal andere Besucher schneller sind.

Apothekergarten

Ziel dieses Bereiches ist es, den Besuchern das Thema “Phytotherapie - vernünftige Pflanzenheilkunde” näherzubringen und eine Auswahl an Heilpflanzen zu zeigen, die in Tees und Fertigpräparaten enthalten sind. Rund 100 Pflanzen, geordnet nach ihren Anwendungsgebieten, sind in diesem Themengarten angepflanzt. Schilder geben Auskunft über Namen, Herkunft und Inhaltsstoffe jeder Pflanzenart. Hinweistafeln informieren über die Geschichte der Pflanzenheilkunde und die Bedeutung der richtigen Dosierung für die Heilwirkung. Ergänzend dazu wird eine Auswahl an Giftpflanzen vorgestellt.

Rosengarten

Hier empfangen rund 3000 Kletter-, Strauch-, Beet- und Edelrosen den Besucher mit ihrem süßlichen Duft, Bänke laden zum Verweilen ein. Eine kleine Holzbrücke führt zum Rhododendronbereich. Beeindruckend ist die Farbenpracht dieser langgestreckten Anlage vor allem zur Hauptblütezeit im April/Mai.

Veranstaltungen

Auf sehr gute Resonanz stoßen die zahlreichen Veranstaltungen im Botanischen Garten, wie

  • Theateraufführungen, Konzerte, Ausstellungen
  • Führungen
  • Umweltwochenende bei dem alle möglichen Organisationen sich präsentieren, informieren und Ratschläge erteilen
  • Pflanzentauschbörse für Jedermann im Mai
  • Art of Eden Jährlich am 1. Maiwochenende stattfindende Garten-Design-Ausstellung (Eintritt 5 €, Kinder bis 16 Jahre freier Eintritt), zieht eine große Besucherzahl an und sorgt auch überregional für ein positives Echo.

Bänke || Coronie

Hauptort: Totness
Einwohner (2004) 2.887
Fläche seit 1983: 3.902 km²
Bevölkerungsdichte: 0,7 Einwohner/km²

Coronie ist ein Distrikt in Suriname und liegt an der Küste des Atlantik. Im Westen grenzt der Distrikt Nickerie, im Osten der Distrikt Saramacca und im Süden der Distrikt Sipaliwini an Coronie.

Der gesamte Distrikt liegt in der Küstenebene und reicht nur wenige Meter über das Meeresniveau. Die Böden bestehen fast ausschließlich aus Sedimenten der sog. Jüngeren Küstenebene.

Größe und Einwohner

Bei der Volkszählung 1972 betrug die Einwohnerzahl 3.251; die damalige Fläche lag bei nur 1.622 km², so dass die Bevölkerungsdichte bei 2 Einwohnern/km² lag. Die ethnische Zusammensetzung sah 1971 wie folgt aus: 2.841 Kreolen, 325 Javaner, 27 Hindustanen, 24 Chinesen, 15 Europäer, 4 Marrons (Buschneger) (engl.: Maroons), 2 sog. Indianer und 13 Sonstige. An dem kreolischen Charakter des Distrikts hat sich seither nicht viel geändert.

1922 lag die Bevölkerungszahl bei 2.700, 1950 bei 4.000 und 1964 bei 3.800. Abwanderung der Bevölkerung erfolgte vor allem nach Paramaribo oder in die Umgebung der Hauptstadt.

Die Bevölkerung konzentriert sich entlang der sog. Ost-West-Verbindung; dabei lebt etwa die Hälfte der Bevölkerung in den beiden Orten Totness und Friendship.

Geschichte und Wirtschaft

Der Distrikt Coronie, der früher die Bezeichnung Opper-Nickerie besaß, wurde am 10. Oktober 1851 eingerichtet. Die Geschichte der Landwirtschaft begann in der Zeit des englischen Protektorats (1799-1802) als große Flächen für die Einrichtung von Plantagen zur Verfügung gestellt wurden. Der Schotte A. Cameron begann 1808 mit der Baumwollplantage Lot - später Burnside. Es entwickelte sich eine blühende Plantagenwirtschaft mit Baumwolle und Zuckerrohr. Höhepunkt der Baumwollkultur war die Zeit zwischen 1825 und 1830. Besonders nach 1860 war ein starker Rückgang dieser Kultur zu verzeichnen bis hin zur völligen Aufgabe.

Nach 1870 entwickelte sich der Anbau von Mais, Kokospalmen und Zitrusfrüchten. Seine heutige Bedeutung hat der Distrikt den Kokospalmen zu verdanken, die zu einer bedeutenden Produktion von Kokosöl führte. Im Zusammenhang mit den ausgepressten Resten der Kokosfrüchte, die sich zur Schweinemast eignen, hat sich die Schweinezucht in diesem Distrikt entwickelt.

Nach 1950 ging dann die Bedeutung der Kokoskultur deutlich zurück. Heute wird stellenweise Reis angebaut. Lokale Bedeutung haben die Honiggewinnung und die Fischerei in den Sumpfgewässern.

Erosionsgefahr

Vor der Küste liegen die beiden Schlammbänke Coronie- und Potosibank. Diese Bänke verlagern sich fast permanent und begleiten die Erosions- und Akkumulationsvorgänge an der Küste. Der Abstand zwischen der Küste und der sog. Ost-West-Verbindung hat in der Vergangenheit zwischen 1 und 4 km betragen. Die Verschiebung der Küstenlinie ist für das gesamte Land typisch, im Distrikt Coronie allerdings am stärksten ausgeprägt. Seit 1957 sind verstärkte Erosionsprozesse festzustellen, wodurch ganze Polder in ihrer Existenz bedroht sind.

Klima

Der Distrikt Coronie ist klimatisch gesehen besonders auffällig durch seine relativ geringen Niederschläge von nur 1600 bis 1700 mm pro Jahr.

Literatur

C.F.A. Bruijning und J. Voorhoeve (red.): Encyclopedie van Suriname, Amsterdam u. Brussel 1977, Uitg. Elsevier, Seite 129-131.

Bänke || Access Virus

Der Access Virus ist ein seit 1997 hergestellter Virtuell-analoger Synthesizer von der Firma Access Music Electronics. Er befindet sich nun bereits in der vierten Generation und wird konstant weiterentwickelt.

Geschichte

Seit seiner Einführung 1997 entwickelte sich der Virus zu einem Instrument mit Kultfaktor in der Elektroszene mit einer großen Fangemeinde. Seine Klänge sind auf unzähligen zeitgenössischen Produktionen zu hören.

Beschreibung

Die Virus Produktreihe ist unterteilt in die Serien A – C, Indigo, Classic und TI (Total Integration). In der Regel sind diese als 19“ Rack Version oder als Tastaturversion erhältlich. Es handelt sich um virtuell analoge Synthesizer, d. h. die Oberfläche und Bedienung des Gerätes lässt auf eine analoge Klangerzeugung schließen, in Wirklichkeit arbeiten die Synthesizer alle mit digitalen Chips, unter anderem aus dem Hause Motorola.

Die Sounds sind eingeteilt in meistens acht Bänke á 128 Sounds, bei der TI-Reihe sind es 18 Bänke. Diese können nach Belieben von dem Benutzer durch die zahlreichen Potentiometer auf der Oberfläche variiert werden. Zu den wichtigsten Parametern gehören Attack, Decay, Sustain, Release, Cutoff und Resonance. Zusätzlich stehen dem Anwender zahlreiche Effekte und Equalizer zur Verfügung. Der Virus wird je nach Ausführung über die Klaviatur oder über das Midi Protokoll angesteuert. Über Midi Controller Befehle lassen sich alle Regler fernsteuern oder können auf einem Sequenzerprogramm aufgezeichnet werden.

Derzeit einzigartiges Feature der TI-Serie (Total Integration”): Der Synthesizer kann mittels Treibersoftware als VST- oder AU-PlugIn in bestehende Sequenzer-Umgebungen eingebunden werden. Somit werden z.B. die Timing-Schwierigkeiten der MIDI-Schnittstelle umgangen, außerdem werden die gesamten Einstellungen mit dem jeweiligen Song abgespeichert; außerdem stehen die Parameter auch über die Automation zur Verfügung.

Auf der Access Homepage gibt es regelmäßig neue Sounds zum kostenlosen Download. Auch aktuelle Betriebssysteme stehen zum Download bereit und können mittels Sequenzerprogramm und Bulk Dump aktualisiert werden, bei der TI Reihe wird das Update mittels beigefügter Programme durchgeführt.

Die Programmierung der Soundsets übernehmen teilweise die Mitarbeiter von Access, teilweise jedoch auch Musikproduzenten, welche die Sounds hauptsächlich für ihre eigenen Produktionen entwickelt haben, diese jedoch jetzt zum Verkauf oder Download bereitstellen. Bei einem Musikproduzenten handelt es sich zum Beispiel um Manuel Schleiß, der auf seiner Homepage „Vengeance-Sound“ Soundsets unter anderem für den Virus zum Download anbietet.

Weblinks

Offizielle Homepage des Herstellers

Bänke || Amanohashidate

Amanohashidate (jap. 天橋立) ist ein Teil der japanischen Stadt Miyazu im Norden der Präfektur Kyōto. Ein Touristenanziehungspunkt befindet sich hier mit der „Himmelsbrücke“, einer 3,6 km lange natürlichen Sandbank, die mit Kiefern bepflanzt ist. Diese ist eine der drei schönsten Aussichten Japans. Diese Sandbankbrücke besitzt einen Sandstrand der von Touristen im Sommer besucht wird.

Diese von Kiefernwald bedeckte Nehrung wird von den Besuchern entweder zu Fuß erkundet oder mit einem Boot umfahren. Den berühmtesten Blick auf die „Himmelsbrücke“ hat man vom Kasamatsu-Park aus: Dabei stellt man sich mit dem Rücken zur Bucht auf eine der drei Bänke, bückt sich und blickt durch die gespreizten Beine hindurch auf die Nehrung. Durch diese Perspektive soll der Eindruck entstehen als schwebe die Sandbank zwischen Himmel (Takamanohara) und Erde.

Der nördliche Ortsteil von Amanohashidate heißt Fuchu und in seinen Bergen befindet sich ein buddhistischer Tempel, der Teil der Pilgerreise ist.

Amanohashidate besitzt einen Bahnhof, der von einer privaten Eisenbahnlinie betrieben wird.